﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/">
  <channel>
    <title>Most recent blog entries</title>
    <description>Blog</description>
    <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/language/en-US/Default.aspx</link>
    <language>de-CH</language>
    <managingEditor>admin@tomsride.net</managingEditor>
    <webMaster>admin@tomsride.net</webMaster>
    <pubDate>Tue, 06 Jan 2009 02:57:18 GMT</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 06 Jan 2009 02:57:18 GMT</lastBuildDate>
    <docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
    <generator>Blog RSS Generator Version 3.2.0.29758</generator>
    <item>
      <title>Gutes Neues Jahr aus Salalah</title>
      <description>&lt;p&gt;Hallo Welt!&lt;br /&gt;
Lange nichts mehr gehört vom Tom aus dem Süden – mögen sich die Einen denken. Recht habt ihr! Das soll sich nun aber ändern – denn langsam kommt wieder etwas an echter Dynamik ins Spiel. Nicht dass die vergangenen Monaten einfach so ereignislos vorüber gegangen wären. Nein, das sicherlich nicht – zu viele Fragezeichen standen mir selbst jedoch im Weg, sodass ich den kommenden Weg vor lauter Abzweigungen teilweise kaum mehr erkennen konnte.&lt;br /&gt;
Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich nun einiges wieder klarer und mit voller Motivation. Ja, es soll weiter gehen – nun in Richtung Afrika mit dem Moped, doch dazu später mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorab eine echt kurze Zusammenfassung der vergangenen paar Monaten. Wie ihr alle ja mitverfolgen konntet, war ich seit August in Musandam, der nördlichen Peninsula vom Oman, als Tauchmaster in Ausbildung tätig. Um ganz genau zu sein, da oben in Khasab nur zur Ausbildung dazu. Hmmm, wo soll ich nun beginnen mit erzählen?&lt;br /&gt;
Also, kurz gesagt war tauchen, tauchen und nochmals tauchen in den wunderschönen Fjorden von Musandam angesagt. Fast täglich im Wasser mit Gästen aus aller Welt – eine echt schöne Arbeit in der traumhaften Natur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="200" alt="" width="300" src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/MusandamNewBoat.jpg" /&gt; &lt;img height="206" alt="" width="300" src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/MusandamNewBoat1.jpg" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damals war der Plan noch im Frühjahr weiterzudüsen in Richtung Sibirien, um die warmen Sommermonate zu nutzen für Länder wie Kasachstan, Mongolei und Russland.&lt;br /&gt;
Im November startete ein CH-Mädel auf derselben Tauchbasis als Tauchinstruktorin, als Ablösung von Sandra, mit der ich die ersten 6 Wochen in Khasab zusammengearbeitet hatte. Sandra kriegte dann ein neues Angebot von Extra Divers, die Tauchbasis in Salalah für die Wintersaison zu leiten. Natürlich sagte sie zu, denn ein solches Angebot ist nicht alltäglich uns sie reizte die neue Herausforderung. Nun aber wieder zurück zu dem gleichaltrigen CH-Mädel: Schon in den ersten Tagen erfreuten wir uns an gemeinsamen Ausfahrten auf dem Motorrad durch die Offroad-Landschaft von Musandam – zu zweit einfach nochmals ein Spürchen schöner als alleine. Nach knapp zwei Wochen kam die Idee auf den Tisch, die Reise gemeinsam fortzusetzen, nun aber bereits Anfangs Januar und in Richtung Afrika. Bis dahin hab ich selbst noch keine Sekunde mit dem Afrika-Gedanken gespielt, tönte aber durchaus attraktiv! Also – ein paar Tage Gedenkfrist auf beiden Seiten, die klare Entscheidung es durchzuziehen, gemeinsam die Stelle beim Tauchzenter kündigen und ab ans Organisieren. Genau das haben wir getan – die Vorfreude war enorm, aber jedoch auch nur kurz. Auf beiden Seiten kamen verschiedene Zweifel auf – sodass wir einfach mal das Kommende abwarteten und uns dann kurzfristig nochmals entscheiden würden. Die neuen Texte fürs Internet mit den News für die gemeinsame Weiterfahrt waren eigentlich schon geschrieben und weitgehend bereit zum Hochladen – doch hätten sie täglich unserer momentanen Entscheidung angepasst werden müssen. Also wählte ich den einfachen Weg – einfach abwarten. Ein emotionell relativ neutraler Textbrocken aus dieser Zeit ist zum Beispiel folgender: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;“Bin noch immer da. Da im schönen Musandam im norden Oman´s – mitten in den zerklüfteten, monotonen, öden, scheinbar leblosen, meist unbefahrbaren Fjorden – die genau desswegen ihren Reiz nie verlieren werden. &lt;br /&gt;
Zuruzeit sitze ich vor dem Extra Diver´s Tauchzenter und warte auf meinen Transport nach Dubai zu BMW. Ja – es hat sich viel getan in den letzten Wochen. Doch anstatt Antworten ergaben sich für mich viele neue Fragezeichen. „Wie weiter?“ ist wohl die interessanteste anstehende Frage im Moment, nebst vielen Anderen. Doch lasst mich nun versuchen die letzten paar Wochen zu rekapitulieren:&lt;br /&gt;
Seit meiner Ankunft hier in Khasab im Tauchcenter hab ich viel übers Tauchen und dessen Geschäft darum lernen können. Bin nun seit knapp 6 Wochen als Tauchguide fast täglich auf dem Boot mit bis zu 14 meist angefressenen Tauchern, die die wunderbare Unterwasserwelt der Gegend hier erkunden wollen. Für einige ist Musandam ein idealer Escape von der täglich anhaltenden Hektik in Dubai, für andere eine Traumdestination von der sie lange schon geträumt haben, für wieder Andere eines der letzten Tauchabenteuer – da sie sonst schon alles gesehen haben. Allesamt meist eine ganz interessante Mischung von Gästen von unterschiedlichsten Herkünften und Hintergründen. Mit einer offiziellen 6-Tage Woche bleibt da noch ein Tag in der Woche zum die Gegend zu erkunden – oder, wie es meist der Fall ist, einfach auszuspannen und die Stickstoffansammlung im Blut langsam an die Umwelt abzugeben. In den vergangenen Wochen war jedoch so viel zu tun, dass es auch schon ein 15 Tage „NonStop“ Tauchen gab, mit jeweils zwei bis drei Tauchgängen täglich. Als Ausgleich dazu genoss ich die abendendlichen Ausflüge zu ein paar Geheimplätzen in den Bergen umso mehr. Schon oft fuhren Karin und ich gemeinsam samt Picknickdecke und etwas zu Essen in die Natur und genossen die Pracht der unzähligen Sterne weitab von der Zivilisation mit vertieften Gesprächen über das Leben und die Welt. „Karin, wer ist die denn?“, mag man sich nun fragen. Sie hat Mitte August hier im Tauchcenter begonnen als Tauch-Instruktorin. In der Region von Bern aufgewachsen, war sie anschliessend länger in Zürich tätig – bevor sie sich entschloss in Ägypten im Tauchgeschäft zu beschäftigen. Mit vielen Lebenserfahrungen reicher als ich und teils komplett anderen Weltanschauungen ergaben sich für beide bereichende Diskussionen. Es kam soweit, dass wir uns beide entschlossen haben die Reise mit dem Motorrad zusammen fortzusetzen – und nun in Richtung Afrika, dafür aber bereits früh im kommenden 2008. Die Stelle im Tauchcenter haben wir prompt gemeinsam gekündigt und erfreuten uns ab der Vorfreude – zumindest für ein paar Tage. Zum heutigen Zeitpunkt sehen wir wohl diese Pläne etwas realistischer – wobei es wohl nun doch nicht dazu kommen mag. Doch wollen wir nun nichts überstürzen – und schon gar nicht den Teufel an die Wand malen – und warten gemütlich und gespannt die kommende Zeit ab. In der Zwischenzeit habe ich beim Divecenter Manager verlängert bis voraussichtlich Februar. Wohin und Wann weiter ist für mich nun ein grosses Fragezeichen…“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht einfacher wurde die Situation, als genau in dieser Zeit meiner geliebten BMW-GS ein grosses Loch in den Motorblock gerissen wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="218" alt="" width="300" src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/GS-HoleEngine.jpg" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den vergangenen 71´500km in den letzten 18 Monaten wurde das hintere Federbein wohl etwas zu überbeansprucht – wobei es einerseits weicher wurde, andererseits bei einer Bodenwelle einfach absacken konnte. Vom Divecenter zur Unterkunft führt die Strasse für die ersten 200m über einen gut ausgebauten Feldweg, bis zur Hauptstrasse nach Khasab. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Tauchgästen fuhr ich also diese erste Strecke ohne jegliches Gepäck oder zusätzlichem Gewicht über die Schotterpiste. Nach knapp 80m hörte ich wie das Motorenschutzblech leicht eine natürliche Bodenwelle berührte. Oben auf der Strasse angelangt, wollte ich auf dem Asphalt beschleunigen – doch das Hinterrad riss unerwartet aus – und Momente später schlitterte ich in normalen langen Hosen und T-Shirt auf der Strasse. Was ist passiert? Durch den leichten Aufschlag riss die Befestigung des Original BMW-Motorenschutzes eine Ecke aus dem Magnesium-Gussgehäuse, was einen kompletten Motorenöl Ölaustritt innerhalb von Sekunden zur Folge hatte. 4lt Öl flossen somit direkt auf die Fahrspur des Hinterreifens. Ich konnte das Motorrad nicht mehr halten und fiel zusammen mit dem Rad. Ausser Kratzer an Ellenbogen und Knien kam ich glimpflich davon. Gleich am nächsten Morgen schickte ich Fotos vom Schaden am Motorblock zur BMW-Vertretung nach Dubai und zu meinem Händler in die Schweiz. Lange Geschichte bisher kurz erzählt: Schaden kann kaum repariert werden – es muss ein neuer Motorblock her. BMW Schweiz und mein Händler reagierte schnell mit der Anweisung das Bike nach Muskat zu bringen zur Abklärung und Reparatur. Mit der Vertretung in Dubai hatte ich im Vorfeld aber bereits guten Kontakt – und wartete desshalb noch auf den Bescheid von da. Die wiederum leiteten alles weiter an BMW München, wo knapp 7 Wochen später (heute vor knapp einer Woche) eine positive Antwort kam für einen Austausch unter Kulanz. Heute zähle ich auf eine erfolgreiche Reparatur in Dubai ab Mitte Februar – ich halte Euch auf dem Laufenden diesbezüglich, sobald die Maschine wieder im Gang ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun also wieder ein Zeitsprung zurück zum Vorfall mit dem Motorblock ende November: Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie deprimierend dieser Umstand für mich war. Die geliebte GS fährt keinen Meter mehr und keine motorisierte Mobilität inmitten vom einsamen Khasab. Als wäre dies nicht schon genug, entschied sich das erwähnte Mädel dazu, eine Zukunft mit dem Tauchbasisleiter anzugehen… Zu dritt weiterzuarbeiten in diesem Team unter diesen Voraussetzungen war für mich nicht mehr vorstellbar – verständlicherweise denke ich. &lt;br /&gt;
Als ich mich nach Alternativen am Umschauen war, rettete mich Sandra aus der Situation mit dem Angebot für ein paar Tage nach Salalah zu kommen fürs Aktualisieren der Webseite ihres Tauchzenters. Super, fünf Tage weg von Allem da und Durchschnaufen in einer anderen Umgebung kann ja nicht schaden. Aus verschiedenen Gründen wurden die fünf Tage jedoch verlängert – ja, bin sogar heute noch hier, knapp 6 Wochen später.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genug nun aber von Vergangenheitsbewältigung für den Moment – schauen wir in die Zukunft. In ein paar Tagen soll es weitergehen nach Muscat, wo ich wiederum an der Webseite vom Oman Dive Center tätig sein werde für knapp eine Woche. Anschliessend nach Dubai – damit ich tatkräftig an meinem Motorrad mit BMW rumschrauben kann, sodass die Reise damit endlich wieder fortgesetzt werden kann. Wann, wie und wohin weiter ist um ehrlich zu sein noch nicht ganz klar, doch tendiere ich über Jemen mit einem Boot nach Afrika zu gelangen. Von da aus in Richtung Süden. Auch heute steht die Option offen, dass ich begleitet werde – doch dazu mehr Details wenn es dann wirklich entschieden ist ;-) Zu zweit unterwegs zu sein würde mich zurzeit enorm freuen. Doch dieses Mal lasse ich mich emotionell nicht mehr so schnell ein, schätze ich. Je nach dem geht es dann entweder schon im März weiter, oder jedoch dann erst ab Mai – en shallah, wie man hier so schön sagt. Wie auch immer, ich kann das kommende Abenteuer kaum erwarten und freue mich enorm auf Afrika – wer weiss wohin die Route dann gehen könnte. Wäre natürlich auch schön unterwegs Stopps zum Tauchen einzubauen, denn die Ostküste soll da Eindrückliches zu bieten haben Unterwasser. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, muss nun packen gehen für ein kleines Abenteuer - eigendlich nur ein sehr sehr Kleines: Gehe ab morgen früh für drei Tage in die Wildniss and Meer mit nur meinem Zelt, meinem Schlafsack, Wasser und einer Angleschnur mit Hacken bewaffnet. Freue mich schon seit Wochen darauf - denn um ehrlich zu sein habe ich bisher noch nie gefischt in meinem Leben... Alles ist mal zu ersten Mal...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuche dann neue Bilder aus der Dhofar Region hochzuladen, sobald ich zurück bin. Schaut in der Zwischenzeit mal rein in die halbfertige Webseite von &lt;a href="http://www.divesalalah.com"&gt;www.divesalalah.com&lt;/a&gt; - dem Divecenter wo ich zur Zeit tätig bin. An der Seite arbeite ich noch - also Geduld ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dann... und immer schön ins Gästebuch schreiben...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tom&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/50/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/50/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=50</guid>
      <pubDate>Fri, 25 Jan 2008 16:34:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=50</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Erstes Hallo aus dem Oman</title>
      <description>&lt;P&gt;Einen Monat ist es nun her, seit ich mit der GS guten Mutes in Khasab (Musandam, Nord-Oman) eingefahren bin. Nun bin ich noch immer hier – und man kann es glauben oder nicht – werde voraussichtlich noch ein Weilchen hier bleiben. Wie in einem der letzten Einträge beschrieben habe ich mich vor ein paar Monaten entschlossen, über die Wintermonate eine Stelle als „Divemaster-Trainee“, respektive anschliessend dann als Divemaster anzunehmen. Für die ursprünglich geplante Weiterfahrt in Richtung Ost-Sibiren hätte es nicht mehr gereicht vor Wintereinbruch, ausserdem wurde mir die politische Situation damals in Afghanistan zu heiss. Ein Entscheid, den ich bisher kaum bereute.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Klar, es ist wieder eine enorme Umstellung, am Morgen durch einen Wecker geweckt zu werden – statt durch die brütende Sonne komplett verschwitzt im Zelt aufzuwachen, sich unter die Douche im eigenen Badezimmer zu stellen – statt mit den mitgeführten Wasserflaschen und einem Lappen das Gesicht zu spülen, in kurze Hosen und T-Shirt zu schlüpfen – statt in die schützenden, dafür aber schweren und meist noch feuchten Motorradkleider zu steigen, Cornflakes und kühle Milch aus dem Kühlschrank zu frühstücken – statt ab und zu ein Müesli mit Milchpulver im Alutrinkbecher mitten in der Wüste zu schnappen, das Notebook zusammen zu klappen – statt das gesamte Hab und Gut auf dem Motorrad festzuzurren, ins Auto zu steigen und die Klimaanlage auf voller Stufe zu surren zu lassen – statt im Fahrtwind auf eine kühle Brise zu hoffen, dann im Tauchcenter die Ausrüstung beriet zu stellen, zum Boot zu fahren und nach rund 40 Minuten in einem Schnellboot mit 300PS entlang der zerklüfteten Küste Musandams ins kühlende Nass zu springen – statt unterwegs die nächste Destination auf der Karte im Tankrucksack  auszumachen, den Gästen die wunderschöne Unterwasserwelt Omans während den täglichen zwei bis drer Tauchgängen zu zeigen – statt zu versuchen die Sehenswürdigkeiten der Umgebung unterwegs auszumachen und abzuklappern, nach der Rückkehr das bestellte Essen vom Lieferservice entgegen zu nehmen und draussen am Schatten zu geniessen – statt irgendwo bei einer Tankstelle in der Pampa einen Müsliriegen runterzuwürgen, sich Abends ins gekühlte Zimmer zurückzuziehen, statt verzweifelt zu versuchen einen einsamen Platz fürs Zelt zu finden und das Zelt aufzustellen, mit den Gästen in ein gemütliches Lokal zum Abendessen zu setzen und allenfalls eine Shisha zu rauchen – statt während eines wütenden Sandsturms draussen Pasta mit Dosentuna auf dem Benzinkocher zuzubereiten, sich schlussendlich auf einer weichen Matratze bei angenehmen 23° schlafen zu legen – statt sich im Zelt bei heissen 35° auf einer dünnen, dafür aber leichten Unterlage hinzulegen. Spass beiseite, obwohl ich es hier nun geniesse neue Erfahrungen zu sammeln, vermisse ich ehrlich gesagt das Reisen auf meiner GS schon auch ein Wenig. Es gibt aber auch Zeit die Millionen von Endrücken der vergangenen sechs Monaten irgendwie gedanklich zu ordnen, sich Gedanken über zu Zukunft zu machen, wie auch sich mit der Vergangenheit wieder auseinanderzusetzen – wer weiss, vielleicht auch teilweise abzuschliessen. Quasi eine Aus-Zeit der Reise-Aus-Zeit…&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Knapp sechs Monate dauerte nun also die erste Etappe meiner bisherigen Odyssee durch und um die Welt. Vom Heimatland – der Schweiz, durch Westeuropa, dann nach Nordafrika, teils durch die Sahara immer weiter östlich, kreuz und quer durch fast alle Länder des mittleren Ostens, weiter durch Südasien bis an die Grenze zu China, über die höchsten Strassen der Erde über den Himalaya und wieder zurück über Persien nach Oman. Knapp 50´000km – ohne echte technische Probleme am Motorrad– rund 100 Übernachtungen draussen in der freien Natur, unzählige freundliche Menschen kennen gelernt, knapp 6´000 Fotos geschossen, etwa 15h Videomaterial aufgenommen, massenhafte tolle (und ein paar einzelne weniger tolle) Erfahrungen gemacht, Temperaturen von -5° bis 55° überstanden, 23 Grenzen passiert, 18 Länder erkundet, und und und… Einiges wurde bereits im Blog in den vorgängigen Einträgen veröffentlicht – jedoch wurde noch lange nicht über alles Erlebte berichtet. Sicherlich werde ich noch Teile aufarbeiten und für den Blog zusammenstellen – doch alles mit seiner Zeit. &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Lasst mich jetzt doch erklären, was ich hier im Oman nun so treibe: Ich arbeite als Divemaster in einem kleinen Tauchcenter in Khasab, einer Niederlassung der Extra Divers – einer deutschen Tauchcenterkette mit Niederlassungen weltweit. Nun Halt, der Tom der taucht? – fragen sich nun sicherlich einige… Ja, vor knapp 11 Jahren machte ich das Padi Open Water Zertifikat in den USA – dann noch ein paar Tauchgänge in den Malediven rund ein Jahr später. So direkt kann ich also nicht als Divemaster tätig sein – es braucht noch einige Ausbildungen und vor allem Erfahrung dazu. Daran bin ich jetzt. Habe in den letzten vier Wochen das Advanced Open Water Diver Zertifikat, sowie den Rettungstaucher erfolgreich &lt;BR&gt;abgeschlossen. Wenn immer möglich gehe ich mit ins Wasser, was mir bis zu drei Tauchgänge täglich bringt – und somit auch die nötige Erfahrung um dann zukünftig Tauchgänge alleine zu führen. &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;IMG height=233 alt=TomsRide-M-5.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide-M-5.jpg" width=450 border=0&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Etwas, dass man fast auf jedem Tauchgang zu Gesicht kriegt, nebst vielem Anderem. Danke an Karin &amp; Pieter aus Holland für dieses Foto!&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Bestimmt wird sich einer der nächsten Berichte ausschliesslich dem Tauchen widmen, brauche aber dazu noch eigene Bilder, respektive eine Unterwasserkamera. &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Oft blieb ich aber auch im Büro, um die anfallenden Arbeiten da zu erledigen, Reservationen und Buchungen entgegenzunehmen, Ausrüstungen zu verleihen, Emails und Telefon zu beantworten, etc. Wie es halt so geht in einem kleinen Tauchteam… &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;IMG height=235 alt=Tomsride-M-1.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/Tomsride-M-1.jpg" width=200 border=0&gt; Tom im Office&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Nebst dem Basis-Manager – einem Belgier, war bis vor ein paar Tagen auch eine Schweizer Tauch-Instruktorin hier tätig. Nun ist sie aber im Urlaub und kehrt anschliessend direkt nach Salalah in den Süden Omans, um da für die Wintermonate das Tauchcenter zu führen. Daneben arbeiten auch ein Boots-Kapitän (Omani), ein Fahrer (Omani), Einer fürs offizielle Administrative (Omani), sowie eine Reinigungskraft (Inder) im Center. Je kleiner das Team, desto vielseitiger sind die Aufgaben – was mir natürlich sehr liegt und gefällt. Im Moment lerne ich in jeder freien Minuten an der Theorie des nächsten Zertifikats – dem PADI Divemaster – wie auch an den praktischen Übungen im Wasser dafür. Wenn alles klappt, hoffe ich bereits in sechs Wochen abzuschliessen. Anschliessend kann ich also selbständig Tauchgruppen führen, Intro- und Checkdives durchführen, sowie bei Tauchausbildungen dem Instructor assistieren. Wer weiss, eventuell werde ich dann auch den Open Water Instructor anhängen. Mal abwarten was die Zukunft so alles bringt hier. &lt;BR&gt;&lt;IMG height=276 alt=Tomsride-M-4.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/Tomsride-M-4.jpg" width=450 border=0&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Bei einer Pause zwischen den Tauchgängen an einer einsamen Bucht… Einfach toll, nicht?&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Apropos Zukunft – keine Angst – ich gehe heute davon aus, im Frühjahr den nächsten Jahres die Reise per Motorrad fortzusetzen in Richtung Sibirien. Aber bis dann vergeht ja noch ein Weilchen und ich bin offen für alles Kommende...&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Keine Angst, mir geht es gut – und ging es auch gut in den letzten Wochen ohne Update auf der Webseite. Entgegen meinen Annahmen im Vorfeld der Ankunft im Oman, gibt es hier fast kein Internet. Ja – man mag es kaum glauben, es gibt lediglich die Möglichkeit per analog Dialup ins Internet zu verbinden – und dass auch nur wenn die Sterne gut stehen. Oft ist gar keine Verbindung möglich. Die Möglichkeit für eine Breitband-Verbindung wird zwar dem Dive Center Staff von der Telefongesellschaft seit knapp einem Jahr versprochen, passiert ist jedoch noch nichts. Auch heute kriege ich noch die gewohnte Antwort vom Monopolist Omantel: „Maybe in two month or so…“. &lt;BR&gt;Wird also nichts mit den geplanten Umbauten der Webseite von hier aus. Werde aber versuchen Stück für Stück langsam zu aktualisieren und auszubauen. Nur Geduld. &lt;BR&gt;Wie bereits erwähnt bin ich nebst der Arbeit noch am Lernen für den Divemaster Abschluss (Die die mich kennen, werden nun wohl lachen… Tom und lernen?!? Na ja, einmal muss man ja damit beginnen &lt;IMG src="http://www.tomsride.net/Portals/_default/Smileys/bigsmile.gif" border=0&gt;). &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Und noch was, mein Notebook läuft wieder! Vor zwei Tagen wurde die letzte Pendenz von Seite SONY in Dubai behoben. Nebst einem neuen Mainboard, musste auch gleich der Akku, das DVD-Drive, wie auch die Tastatur gewechselt werden. Ganze vier Monate kämpfte ich mit dem Hersteller für die Reparatur. Nach dem ersten Mail an Sony im April wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass entgegen der Aussage des Verkäufers die mitverkaufte Garantie nicht weltweit gültig sei. Rund 10 Mails und einem eingeschrieben Brief später bot mir SONY Schweiz dann an, eine Garantieerweiterung weltweit für 86 CHF zu erwerben. Beim Kauf dessen über die Webseite von Sony wurde mir der Betrag gleich doppelt von der Kreditkarte abgezogen. Wieder brauchte es knapp 5 Mails, bis der Fehler von SONY eingesehen wurde. Die Reparatur war also nun für Dubai vorgesehen und es wurde versprochen es sei da alles bereit. Bei meiner Ankunft in Dubai wusste das Service Center aber von nichts und musste zuerst die Garantie mit Sony Europa abklären. Nach 12 Tagen kam ich zurück und konnte mein unrepariertes Notebook abholen – die Garantieerweiterung konnte nicht verifiziert werden. Also nochmals rund 15 Mails, bis es SONY klar wurde, dass ich ja die Garantieerweiterung doch bereits erworben habe. Also der nächste Reparaturversuch nun in Indien, dem nächsten Service Center auf meiner Route. In Cochin wieder dieselbe Geschichte, keiner wusste was und Teile waren für mein Modell eh nicht in Indien aufzutreiben. Also wieder hin und her mit SONY Europa, damit es in Chenin endlich repariert werden könnte. Die versprochene Abholung des Gerätes klappte während drei Tagen nicht. Also habe ich das Gerät einen Tag vor Abreise aus Chenin selbst vorbeigebracht. Wie man sich Zwischenzeitlich vorstellen kann, klappte auch dies nicht. Das Gerät war Tags darauf noch immer unrepariert. Kurz vor meiner Aufgabe ermunterte mich SONY Europa nochmals, das Gerät in Dubai vorbeizubringen, also wieder knapp 5 Mails bis das geregelt war. So habe ich es vor der Ankunft nochmals im selben Center abgeliefert, wie es zuvor schon 12 Tage unberührt lag. Zwar war niemand im Service Center über meine Ankunft informiert, konnte da aber selbst via SONY Middle East SONY Europa kontaktieren, die alles kurzfristig arrangieren konnte. Noch am selben Tag wurde alles ausser der defekten Tastatur repariert. Vor zwei Tagen konnte ich nun auch diese bei SONY in Dubai reparieren lassen. Fazit: Vier Monate, knapp 45 Mails, einen eingeschriebenen Brief, rund 5 internationale Telefonate, viel Ärger später – aber um eine wichtige Erfahrung reicher (nämlich welche Marke ich in Zukunft wohl nicht so schnell wieder kaufen werde) – doch noch ein Happy End… Hoffe das Notebook hält nun ohne Probleme, sodass das Verpasste nach und nach aufgearbeitet werden kann.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;BR&gt;Heute ist nun der 11. September. Für viele wohl der Tag der islamischen Terroristen in den USA – für mich und wohl auch für viele Andere aber der Tag an dem wir einen wunderbaren Menschen verloren haben. Zwei Jahre ist es nun her, als meine Freundin Barbara für alle komplett unerwartet von einer Minute auf die andere an einem Epilepsie Anfall starb. Seither hat sich viel gewandelt, nicht nur für mich. Auch im näheren Umfeld hat sich vieles verändert. Oft frage ich mich wie es wohl nun wäre, wenn Babs noch bei uns wäre. Eine Frage, auf die ich wohl nie eine Antwort kriege – was würde sie mir auch bringen, frage ich mich dann gleich danach. Ist es Schicksal und alles eh bereits vorbestimmt? Oder etwa Gotteswillen – oder der Willen Allahs oder sonst einer göttlichen Kreatur, beschrieben von Menschen? Oder ist das Leben an sich etwa reiner Zufall? &lt;BR&gt;Hmmm, je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr Fragen öffnen sich. Was ist der Sinn des Lebens? Ist es Gutes zu tun? Mag ja sein, aber weshalb musste dann Babs – die nur Gutes tat – so früh von uns gehen? &lt;BR&gt;Wie soll man die Ziele im Leben setzen? Steile Karriere im Job, Auto, Haus und Familie? Wie ist es dann aber mit dem „echten Leben“ und Erleben? Was kennt man als 0-8-15 Schweizer von den anderen Leben auf dieser Welt? Was sind echte Probleme – was sind Probleme die wir uns nur einreden, zwar unterbewusst, für unser Be- und Empfinden aber völlig real und echt sind? &lt;BR&gt;Was ist mit dem „Danach“? Gibt es dies überhaupt – oder ist nach dem Tod einfach Schluss mit dem eigenen Bewusstsein – der so genannten Seele? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Denn es gibt Situationen in den letzten zwei Jahren, bei denen ich mir nicht vorstellen kann, diese alleine gemeistert zu haben. Ein Schutzengel war stets zur Seite – oder ist dies nur gekonnte Einbildung des menschlichen Hirns?&lt;BR&gt;Je mehr Gedanken ich mir dazu mache, je mehr ich darüber philosophiere, desto weniger weiss ich. Zu diesem Schluss sind wohl andere zuvor auch schon bereits gekommen… Ich schätze es aber enorm, Zeit für solche Gedanken zu haben – auch wenn sie vorerst zu keinen direkten Antworten führen – und wohl auch nicht führen werden. &lt;BR&gt;Bin heute überzeugt, dass die Entscheidung die Reise überhaupt anzutreten die Richtige war. &lt;/P&gt;
&lt;P&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Oft werde ich unterwegs gefragt, weshalb man alles aufgeben kann und einfach losfahren. &lt;BR&gt;Nun, ich kann dies nur für mich alleine beantworten: &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;BR&gt;Babs und ich haben eine ähnliche Reise bereits seit rund 5 Jahren geplant. Nach unseren berufsbegleitenden Studien wollten wir uns voraussichtlich ein Jahr Auszeit gönnen. Mit dem Motorrad um die Welt lag da auf der Hand, denn auch sie war eine begeisterte Motorradfahrerin. Quer durch Osteuropa, Ukraine, Kasachstan, Russland, dann rüber nach Alaska und runter bis ins Feuerland – dies war unsere Vision, unser Zückerchen für all den Effort mit Ausbildungen und im Beruf. &lt;BR&gt;Der plötzliche Verlust meiner Freundin, mit welcher ich knapp sieben Jahre verbringen durfte, im Alter von 25 Jahren hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Nichts, aber auch gar nichts war mehr so wie es war. Wie sollte es weitergehen? Die gute Arbeitsstelle die ich damals hatte, verlor irgendwie an Reiz und Sinn. Das Studium brachte damals für mich auch keine neuen positiven Perspektiven. Das Daheim, die Wohnung, das Umfeld – ja auch sonst alles identifizierte ich stets mit Babs – die nun nicht mehr da war. Klar, es ist schön immer an jemanden Tolles erinnert zu werden, doch ich kam so nicht weiter in meiner Verarbeitung des Geschehenen. So entschloss ich mich eines Tages die geplante Reise mit dem Motorrad alleine um die Welt in Angriff zu nehmen, sozusagen für uns beide. Ich gab mir ein ganzes Jahr Zeit, um das Unterfangen zu planen. Ein Jahr mag ja nach viel tönen, doch nebst dem abzuschliessenden Studium, dem Beruf und den sonstigen Verpflichtungen ist es nicht sehr viel Zeit. Es reichte aber, um alles ausreichend zu arrangieren, das Equipment zu organisieren und Informationen über die zu bereisenden Länder einzuholen. Doch über all die nötigen Vorbereitungen später dann mehr in einer eigenen Rubrik. Dass die letzten Wochen vor der Abreise hektisch werden, ist ganz normal denke ich. &lt;BR&gt;Alles restliche Hab und Gut in einem Frachtcontainer verstaut, der Arbeitsstelle gekündigt und dem Motorrad gepackt ging es am 24. Februar 2007 endlich los – auch dank der unermüdlichen Hilfe von Familie, Freunden und Bekannten.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;BR&gt;Ab auf ein neues Leben – einen neuen Anfang, ohne zu wissen wohin die Reise eigentlich schlussendlich gehen soll. Erst jetzt beginne ich zu realisieren, wie stark ich mich selbst verändert habe in den letzten 7 Monaten. Haare fast so lang, dass man sie hinten zusammenschnüren kann, der Bart so lang, dass ich oft mit „Cast away“ identifiziert werde, … Aber nicht nur äusserlich, sondern hauptsächlich haben sich auch meine eigenen Ansichten des Lebens dem Erlebten und Gesehenen angepasst. Zu realisieren, dass jede Entscheidung die man fällt, direkt auf die Route – und somit auf das eigene Leben – Einfluss hat, ist eine tolle Erfahrung. Eine Freiheit die man fühlt, wie ich sie mir zuvor nicht vorstellen konnte. Die Freiheit einfach irgendwo zu übernachten oder einfach weiterzufahren, mit anderen neuen Leuten auszuhängen oder doch alleine die Zeit zu verbringen, irgendwo in Russland den Winter zu verbringen oder doch im Oman beim Tauchen, … Jede kleinste Entscheidung hat Auswirkungen und Konsequenzen auf alles Folgende. Und ich alleine bin der, der beschliesst bei jeder Entscheidung – aber auch der der die Wirkungen daraufhin zu spüren bekommt. Wie auch immer, solange man alleine irgendwo abseits unterwegs ist, funktioniert das. Das nenne ich Freiheit – und dies zu realisieren macht mir heute auch ein Wenig Angst eventuell wieder in ein „normales Leben“ zurückzukehren. Natürlich hat man auch da seine täglichen Entscheidungen, doch vieles kann und muss man als Gegeben nehmen und einfach befolgen, die Konsequenzen wären halt zu radikal auf das „normale Leben“, respektive müssten vom Umfeld (Beruf oder Privat) getragen und ausgebügelt werden. &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;BR&gt;Auf der anderen Seite kamen mir auch viele andere Lebensweisen bei verschiedenen Kulturen zu Gesicht. Glückliches Leben in totaler Armut, Armes Leben in völligem Reichtum – um nur zwei extreme Gegensätze zu nennen. Je mehr man sich mit den verschiedenen Lebensarten und den Kulturen befasst, respektive genauer kennen lernen will, desto mehr vergleicht man mit dem eigenen Leben – wie auch die Anderen beginnen zu vergleichen. Genau da sehe ich auch das grösste Potential von Feindseligkeit und Potential zu Hass – der Grund für die meisten Konflikte heute auf der Erde. Was muss jemand denken der aus unserer Sicht in völliger Armut lebt und mich sieht mit einem „teuren“ Motorrad und all meiner Ausrüstung. Allesamt kostet das alles vermutlich mehr als er überhaupt je in seinem Leben verdienen kann. Bedingt durch seine Ausbildung kennt er natürlich die Zusammenhänge nicht, wesshalb wir so was tun und uns so was leisten können. Auch wenn er sein Leben lang schuftet, reicht es knapp aus ihn und seine Familie zu ernähren – von Reisen zu anderen Kulturen keine Rede und schon gar nicht auf einer BMW. Entweder ist man in diesen Situationen total kalt und fährt ohne sich Gedanken zu machen weiter, oder man fragt sich ob es überhaupt gerechtfertigt ist, in diese Gebiete so zu reisen… Ich muss hier erwähnen, dass mir bisher NIE irgendwo Hass oder Feindseligkeit präsentiert wurde, sondern fast ausschliesslich  das Gegenteil – vollkommene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ohne Grenzen. Doch wie viel davon ist nur Fassade? Dennoch, oder genau deshalb mache ich mir Gedanken ob es Richtig ist so in arme Gebiete zu reisen. Was kann ich tun um ihnen zu helfen? Was berechtigt mich diese des Lebens und Erlebens, sowie der Freiheit zu haben, wo doch der grösste Teil der heutigen Bevölkerung die Möglichkeit dazu gar nicht hat? Hmmm, denke mache mir wieder mal zu viele Gedanken, nicht?&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Ein anderer Aspekt, den man beim so Reisen erkennt ist der scheinbar unterschiedliche Wert des Lebens. Durch die Erfahrung, die ich vor zwei Jahren machen musste, ist für mich das Leben für uns Menschen das Wertvollste was es überhaupt gibt.&lt;BR&gt;Dann fährt man durch Gebiete wie Bam in Iran, wo bei einem Erdbeben vor ein paar Jahren Zehntausende Menschen innerhalb von Minuten ums Leben kamen, oder durch die betroffenen Tsunami Gebiete in Indien, wo in einem einzigen Ort an dem Tag 15´000 Menschen starben. Die Überlebenden haben so viel verloren, dass für sie das Leben an sich so an Bedeutung verloren hat. Kein Wunder, wenn man innerhalb von Sekunden umgeben ist von unzähligen leblosen Körpern – da verliert das Individuum und somit das einzelne Leben an Bedeutung – oft auch der Wille selbst weiterzuleben, denn wo ist der Sinn und der Antrieb, wenn man gesehen hat wie schnell es gehen kann. Oder man fährt unterwegs an Unfällen, bei denen Menschen verletzt wurden. Darum duzende von Gaffern – aber keiner tut was. Wie auch - sie wissen ja nicht wie. Fährt man anschliessend weiter, fahren genau die Gaffer von vorhin wie Henker auf der Flucht, ohne Rücksicht auf irgendwelche Verluste. Hmmm, wie oft war ich da froh, dass ich Falle auf meine Rukka Kleidung zählen könnte. Bisher ist aber zum Glück noch nichts wirklich passiert – bis auf einen Zusammenstuss mit einem LKW in Indien – doch dazu später mal mehr…&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;BR&gt;Nun – denke, ich sollte nun aufhören so wild draufloszuschreiben – zuviel ist Sentimental. Doch dieser Blog ist ja nicht eine Reklame fürs Reisen alleine – man sieht nun aber, dass reisen zu zweit oder in einer Gruppe viel ausgeglichener sein kann – dafür aber andere Nachteile mit sich bringt.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;BR&gt;Ich versuche nun fortlaufend an der Berichterstattung dran zubleiben, wie auch am weiteren Ausbau der Internetseite mit neuen Funktionen und Informationen. Daneben werde ich auch die wunderschöne Landschaft hier in Musandam weiter mit dem Motorrad erkunden. Hoffe schon bald einen kurzen Bericht über die Gegend hier zu veröffentlichen. Doch dies vorweggenommen: Es ist echt atemberaubend hier!&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;BR&gt;&lt;IMG height=267 alt=Tomsride-M-2.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/Tomsride-M-2.jpg" width=450 border=0&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;IMG height=265 alt=Tomsride-M-3.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/Tomsride-M-3.jpg" width=450 border=0&gt;&lt;BR&gt;Aussicht von den Bergen Musandams in Richtung Emirate – Echt coole Off-Road Pisten!&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;BR&gt;Bis dann beim nächsten Bericht!&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;PS: All Eure Gästebucheinträge freuen mich ausserordendlich! Macht weiter so und haltet mich damit weiter auf dem Laufenden…&lt;BR&gt;&lt;/P&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/49/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/49/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=49</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Sep 2007 10:36:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=49</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Wieder mal "nur" ein kurzes Hallo aus Nepal</title>
      <description>&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Jaja, ich lebe noch - und wie! Gebs hiermit auf dem Notebook die Schuld fürs lange Nichtmelden zu geben (funktioniert übrigens auch nach weiteren 2! Reparaturversuchen von Seite Sony kein bisschen besser - es wurde nämlich nichts - aber auch gar nichts - daran gemacht, kriegte aber verschiedenste Gründe dafür. Die nächste Sonyservicestelle erreiche ich nun in rund zwei Wochen, da sei nun alles arrangiert... bin gespannt, genug aber dazu für den Moment - sitze halt wieder mal in einem ultralangsamen Internetkaffee und hacke die paar Zeilen so ein...&lt;?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Die Passage Iran-Pakistan-Indien lasse ich nun für den Moment aus und schreibe ganz bescheiden über die vergangen Wochen in Indien. Im Moment befinde ich mich kurz nach der Grenze von Nepal, wieder in Indien. Habe vo in den nächsten Tagen die höchsten befahrbaren Strassen der Welt zu erzwingen, was mich und meine GS auf bis zu 5620müM bringen wird. Bin ja selbst gespannt wie die Maschine und der Fahrer mit der Höhe umgehen werden….&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Irgendwann mal kommen aber auch die versprochenen Nachträge der ausstehenden Etappen, en shallah...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Der letzte Eintrag wurde in Cochin (Südindien) geschrieben. Zwei volle Tage verbrachte ich in dieser Stadt - habe aber nur das nötigste davon gesehen, denn: Als ich am zweiten Tag am späten Vormittag losdüsen wollte, klopfte es an der Hotelzimmertuer. Draussen war ein kleiner Inder, der kopfschwenkend etwas von einem Filmstudio, einem grossen Film und benötigten Stimmen von Ausländern quasselte. Langsam begriff ich was er wollte: Ich solle meine Stimme für einen lokal "gossen Bollywood Film" zur Verfügung stellen. Mit der Aussicht auf eine weitere interessante neue Erfahrung willigte ich ein und fuhr mit ihrem&lt;SPAN style="mso-spacerun: yes"&gt;  &lt;/SPAN&gt;Auto zum Fort-Cochin wo weitere drei "Opfer" für denselben Zweck gefunden wurden. Eine Australierin, eine Isrealitin, ein Neuseeländer und meine Wenigkeit waren nun also auf dem Weg zum Studio. Was sich uns präsentierte war voll professionell. Ein echtes Ton-Studio, mit einem Mikrofon in der Mitte des Zimmers und einer grossen Leinwand vor uns. Vier Stunden später waren dann alle Ausländischen Stimmen im Kasten. Bin gespannt was daraus wird - soll ab Anfangs August unter anderem auch in Dubai im Kino gezeigt werden - jedoch ausschliesslich in Hindi...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Natürlich gibt es aus Cochin noch vieles mehr zu berichten, wie über den Super Reifen-Transport-Service für einen neuen BattleWing 502, oder den freundlichen Empfang durch William. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=224 alt=TomsRide3538.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide3538.jpg" width=300 border=0&gt; William mit seiner Familie und den für mich gemalten Tulpen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=350 alt=TomsRide3546.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide3546.jpg" width=262 border=0&gt; Sonnenuntergang vor dem Fort-Cochin&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Irgendwann später mehr dazu... Machte mich anschliessend auf in Richtung Osten in die kühle Höhe. In Munnar, bekannt für die endlosen Tee- und Gewürzplantagen, konnte ich mich das erste mal seit Monaten von der stetig wirkenden Hitze erholen. Angenehme 20 Grad - jedoch meist verbunden mit Regen - liessen mich das Leben so richtig geniessen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=187 alt=TomsRide3672.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide3672.jpg" width=250 border=0&gt; Der fast erntefrische Tee schmeckte ausgezeichnet!&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=224 alt=TomsRide3727.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide3727.jpg" width=300 border=0&gt; Viel Tee da…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Doch viel Zeit gönnte ich mir da nicht, denn Fabienne - die Freundin von Urs (siehe Blog aus Portugal) - kam am 27. Juni in Chennin an, und wir haben uns bereits vor Monaten für ein Chicken-Curry da verabredet. Mehr oder weniger auf dem schnellsten Weg ging es also auf in die unattraktive Metropole von Ostindien. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Ich liess es mir dennoch nicht nehmen, zuvor noch einen Abstecher bis fast nach Sri Lanka zu machen. Es gibt da nämlich fast eine Landbrücke zwischen Indien und der im SüdOsten gelegenen Insel. Nur rund 50km Meer trennen heute Tamil Nadu (Staat in Indien) und den Norden von Ceylon voneinander. Ohne lange Pause ging es jedoch schnell weiter.&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Die Hetzerei hatte sich alleweil gelohnt - die Ausfahrten nach Pondicherry und in die Stadt zusammen mit Fabienne waren grandios. Echt toll zu zweit unterwegs zu sein, wieder mal Schwytzerdütsch zu sprechen und über die lokalen Leute zu lästern. Macht einfach mehr Spass zu zweit – musste ich wie befürchtet erfahren. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=350 alt=TomsRide3891.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide3891.jpg" width=262 border=0&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Knapp vier Tage verweilte ich also in Chennin, bevor ich die Strecke nach Nepal in Angriff nahm. Mit dem Willen was von diesem Himalaya-Land zu sehen bevor ich wieder zurück nach Oman steche, raste ich die meist langweilige Strecke bis zur Grenze in knapp zwei Tagen.&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Irgendwie ist in der Zwischenzeit nun auch mir Indien echt auf den Nerv gegangen. Stets versuchte ich zwar mir einzureden die Leute sind toll da, doch mit immer und überall im Mittelpunkt des Interessens hatte auch ich nach drei Wochen zu kämpfen. Überall die selben Fragen: "How much the bike?", "Where you from?", und und und. Dies immer mit bis zu hundert Schaulustigen, die sich innerhalb von Sekunden überall im Land um das Motorrad gesammelt haben. Von den meisten wird man einfach nur angestarrt, als käme man von einem anderen Planten - was aus Ihrer Sicht auch ein Wenig stimmen mag. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=262 alt=TomsRide4000.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide4000.jpg" width=350 border=0&gt; &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=262 alt=TomsRide4001.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide4001.jpg" width=350 border=0&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Auf der anderen Seite hatte ich auch sehr gute und schöne Erfahrungen gemacht, doch nach drei Wochen war ich irgendwie froh aus dem Mittelpunkt zu entweichen. Nepal - so sieht nun meine Lösung für dieses Problem aus. Mahr zu diesem eindruecklichen Land beim naechsten Mal....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/47/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/47/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=47</guid>
      <pubDate>Mon, 16 Jul 2007 04:05:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=47</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Oman - ich komme wieder!</title>
      <description>&lt;P class=MsoNormal&gt;Hallo liebe Freunde,&lt;BR&gt;gebs ja offen zu, haette mich schon lange wieder mal melden sollen, nicht?!? Um die Spannung gleich zu Beginn zu saenftigen: bin guterhalten in Cochin (Suedindien) angekommen mit meinem Gefaehrten - soweit alles in bester Ordnung. Mache mich morgen (26.6.07) auf den Weg nach Suedosten durch die Tee und Gewuerzplantagen.&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal&gt;Das &lt;IMG src="http://www.tomsride.net/Portals/_default/Smileys/roar.gif" border=0&gt;VAIO&lt;IMG src="../../../../../../../..http://www.tomsride.net/Portals/_default/Smileys/roar.gif" border=0&gt; Notebook konnte bis heute noch immer nicht von SONY&lt;IMG src="http://www.tomsride.nethttp://www.tomsride.net/Portals/_default/Smileys/angry.gif" border=0&gt; repariert werden - was langsam echt Nervtoetend ist. Nunja, versuche also somit die naechsten paar Zeilen in einem Internetkaffe einzuhacken. Am Ende dieses Eintrages seht Ihr aber, dass mir schon bald mehr Zeit zum Aktualisieren und Ausbauen der Seite zur Verfuegung stehen wird. Doch lest nun in dieser kurzen Zusammenfassung selbst was in Oman und den Emiraten so alles gelaufen ist. &lt;BR&gt;Versuche nun jedoch nach und nach auch die Laender Iran, Pakistan und Indien fuers Internet nachzufassen. &lt;BR&gt;PS: Bilder im Blog folgen dann auch wieder bei laufendem Notebook...&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Nach dem letzten Blog-Eintrag in Dubai machte ich mich relativ rasch auf in Richtung Sueden, dem Oman - mit dem Ziel Salala vor den Augen. Nach rund 1500km von ueberaus eintoeniger und heisser Wueste, offenbarte sich ein kuehles, gruenes und lanschaftich wunderschoenes Gebirge mit unheimlich tollen Menschen. Man hat da einfach alles was ein Mopedherz begehrt. Kleine kurvige Bergstarssen mit grandiosen Aussichten aufs Meer, ungestoerte Campingmoeglichkeiten zuhauf, tolles Essen mit frischen Fruechten und Fischen, sowie hilfsbereite Einheimische - wie ich sie bisher kaum angetroffen habe.&lt;BR&gt;Angetan dieser tollen Gegend ermutigte ich mich ein paar Tage spaeter den Weg zurueck in den Norden nicht ueber die Hauptstrasse zu waehlen, sondern ueber die wenig befahrenen Pisten durch die Wuesten. So kam es, dass teilweise 600km Abschnitte ohne Zivilisation oder anderen Verkehr zu meistern waren. Die Strecke fuehrte durch einsame Oelfelder mit unzaehligen autonomen Oelpumpen weit verstreut. Einfach so unbeschwert zu "cruzen" mit den Gedanken irgendwo, nur nicht auf dem Weg voraus, hat auch was. Es kam jedoch so wie es kommen musste: Ein ausgewaschenes Bachbeet querte die sonst intakte "Gravelroad" ohne jegliche Vorwarnung... Mit rund 90 Sachen auf dem Tacho wurde ich davon voellig ueberrascht, was einen unerwarteten Sprung mit dem Motorrad von rund 5m mit sich brachte. Waere ja ein tolles Gefuehl - wenn da nicht die rund 400kg Moped und Ausruestung mitfliegen wuerden... Dank meinem stets aufmerksamen Schutzengel konnte ich das Gefaehrt sicher landen und zum Stillstand bringen. Resultat: Adrenalinschock fuer den Fahrer, verbogene Alukoffern auf beiden Seiten, Delle auf dem Vorderfelgen - jedoch soweit noch Dicht, und sicherlich eine weitere Erfahrung reicher!&lt;BR&gt;Wieder gefasst ging es weiter an die Ostkueste Omans, die bekannt ist fuer die Eierablageplaetze von den heute noch vielen Meeresschildkroeten. Wie ich mich informieren konnte, sind diese Spezies stark vom Aussterben bedroht. Respektive werden sie laut Voraussagen von Spezialisten in den naechsten Jahren komplett von der Erde verschwinden - bedingt durch die durch Menschen immer knapper werdenden ungestoerten Brutplaetzen. Wenn man jedoch da steht und das Geschehen live sieht ist dies kaum vorstellbar. Knapp ein Duzend dieser bis zu 150kg schweren und weit ueber 100 Jahre alt werdenden Dinosaurier konnten an diesem Abend bei Ihrem Eierlegen beobachtet werden. Nach dem sie sich  muehsam an den Strand geschleppt haben, graben sie ein rund 1m tiefes Loch mit Ihren Flossen. Darin legen sie rund 100-150 knapp golfballgrosse Eier. Anschliessend wird der Graben wieder zugeschaufelt, indem sie ein paar Schritte weiter ein neues Loch graben - das nun offen bleibt. Dies hat auch den Vorteil, dass die herumswirrenden Fuechse und anderen ungebetenen Besucher die Eier im noch sichtbaren Graben erwarten und somit echt getaeuscht werden.  Die gesammte Prozedur dauert fuer die anschliessend komplett erschoepften Weibchen um die 2-3h. Rund zwei Monate spaeter schluepfen die "Little Baby Turtles" aus Ihren Eiern und machen sich auf den Weg ins Meer. Von rund 20000 Eiern, ueberlebt gerade eine Schildkroete bis zur Geschlechtsreife. Irgendwie faszinierend: ueber Jahrmillionen haben sie in dieser Form ueberlebt. Heute machen wir Ihnen das Leben so schweer, dass es wohl nur noch ein paar Jahre dauern wird  bis das letzte wilde Exemplar ausstirbt. Zum Glueck gibt es Menschen denen das Wohl dieser Tiera m Herzen liegt und gegen die Vernichtung der Brutplaetrze ankaempfen.&lt;BR&gt;Nun, an diesem Strand war es auch wo ich auf Steffi und ihrer Kollegin traff. Bei einer Flasche "edlem" Rotwein erfuhr ich mehr ueber Ihre Taetigkeit als Tauchlehrer, respektive Ihre heutige Beschaeftigung in der Tourismusbranche. Irgendwie wurde auch erwaehnt, dass es im Norden Omans aktuell eine Stelle als Divemaster zu besetzen gilt. Habe bisher nur eine normale OpenWater Tauchlizenz - jedoch toent dieses Angebot irgendwie verlockend. So taeglich Tauchen, und dies im erst knapp erforschten warmen Oman toent doch noch ganz attraktiv, nicht?!?&lt;BR&gt;So kam es, dass ich Tags darauf die rund 750km lange Strecke nach Kasab unter die Raeder nahm und am Abend gleich noch Tom, den Basisleiter von ExtraDivers, zu einem informativen Gespraech traf. &lt;BR&gt;Bedingt durch die sechs woechige Visapause fuer Saudi Arabien war ich nun zirka 4 Wochen hinter meinem virtuellen Zeitplan der Reise - sodass es fast unmoeglich waere noch rechtzeitig vor Wintereinbruch Ostsibirien zu erreichen. Ausserdem scheint dieses russische Gebiet sowieso eine so grandieose Gegend zu sein, dass sich ein schnelles Vorbeirasen kaum lohnt. Eine Pause oder Auszeit im warmen Oman ist doch nun die ideale Gelegenheit das Leben Unterwasser zu erkunden, nicht? Bei TomsRide gehts ja um eine Reise durch und um die Welt. Knapp 60% der Erdoberflaeche ist bekannterweise mit Wasser bedeckt - somit gilt es das Medium Wasser und die Unterwasserwelt auch zu intensiv erleben. Die Entscheidung fuer die angebotene Stelle fiel mir leicht - es ist ja auch ein Traum als Tauchlehrer im schoenen Oman taetig zu sein. Ab Mitte August werde ich somit zurueck sein im Oman, taetig bei &lt;A href="http://www.musandam-diving.com/"&gt;ExtraDivers&lt;/A&gt; in Kasab. Nach einer intensiven Ausbildungszeit im Wasser, dann bald auch taetig als Tauchlehrer und Begleiter von Tauchgruppen. Ehrlich gesagt freue ich mich heute enorm auf diese neue Herausforderung - gehe aber noch stets davon aus, naechsten Sommer die Reise in den fernen Osten mit dem Motorrad fortzusetzen. In der Zwischenzeit liess ich es mir jedoch nicht nehmen, das angepeilte Indien und Nepal noch in diesem Sommer zu entdecken. &lt;BR&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal&gt;Bei &lt;A href="http://www.bmw-motorrad-dubai.com"&gt;AGMC&lt;/A&gt;, der BMW-Servicestelle in Dubai, wird die GS tagsdarauf fuer die nun bevorstehende Exkursion in den Osten vorbereitet. Nebst Oelwechsel werden auch neue Reifen aufgezogen, die Gepaeckhalterung nachgeschweisst, Ventilspiel ueberprueft, ein gebrochenes Blinkerglas getauscht, sowie das Ersatz- und Verschleissteilset aufgestockt. Die beiden aus Deutschland stammenden jungen, aber aeusserst kompetenten "Tobias'es", schmeissen die komplette Serviceabteilung fuer Motorraeder dieser BMW-Vertretung. Ihre Hilfsbereitschaft und der gute Service ist kaum zu uebertreffen. Sie arrangierten den tadellosen Reifenwechsel bei &lt;A href="http://www.raceworldme.com/" target=_blank&gt;Raceworld&lt;/A&gt;, das Nachschweissen der Kofferhalter beim BMW-Bodyshop, sowie die Organisation aller benoetigten Teilen. An dieser Stelle ein riesen Dankeschoen fuer die nicht selbstverstaendliche Hilfe und Unterstuetzung durch &lt;A href="http://www.bmw-motorrad-dubai.com/"&gt;AGMC&lt;/A&gt; in diesem Projekt. Hoffe zusammen mit den beiden Jungs ab Herbst noch ein paar Mopedausfluege in der Region machen zu koennen!&lt;BR&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal&gt;Am Abend war dann Snowboarden angesagt. Jaja, Ihr habt schon richtig gelesen. Snowboarden so mit echtem Schnee und so! Alles moeglich in Dubai - auch bei Aussentemperaturen von 44Grad Celsius. Zusammen mit der Jungmaschaft der hollaendischen Nibbering-Family (Bekannte aus Oman, die mir in Dubai freundlicherweise ein grandiose Uebernachtungsmoeglichkeit offerierten) machten wir uns also am Abend auf den Weg ins Einkaufszentrum mit der rund 400m langen Indoor Schneeanlage. Die komplette Ski- und Snowboardausruestung kann gleich vor Ort ausgeliehen werden, sodass dem Erlebniss bei -4Grad nichts mehr im Wege steht. Fuer mich machte jedoch auch die RUKKA Motorradbekleidung einen prima Dienst fuer dieses Winterliche Abenteuer. Die Kleider sind einfach fuer alle Klimas und Anwendungen geschaffen!&lt;BR&gt;Asterix und Obelix pflegten zu sagen "Die spinnen die Roemer...". Hier sind es nun aber nicht die Roemer... Eine gut praeparierte Piste mit echter vierer Sesselbahn steht dem Wintersportler mitten in der Wueste zur Verfuegung. Als echter Schweizer musste man ja schon ein wenig angeben, vorallem wenn man zusammen mit Hollaendern auf der Piste steht. So kam es, dass ich gleich nach der ersten Abfahrt unten am Lift bei Stillstand auf meinen Hintern (CH-Deutsch: Arsch) fiel. Dieses ist zwar auch heute noch stets gut gepolstert, dennoch verstauchte ich mir so richtig das Steissbein. Dies ist fuer mich wieder klar ein Grund mehr an die Evolutionstheorie zu glauben... Bin jedenfalls ueberzeugt, dass meine Vorfahren vor jahrtausenden diesen Knochenansatz fuer was Sinnvolles hatten - die ueberreste davon sind jedenfalls kaum wegzureden... :-). Fuer die Weiterfahrt auf dem Moped in Richtung Osten wird der Vorfall noch oft ein Thema. Doch zu diesem Jammern dann in den naechsten Berichten mehr :-). Muss zugeben, obwohl es wirklich hirnrissig ist in der Hitze soviel Energie aufzuwenden, um das kuenstliche Klima aufrechtzuerhalten, hat sich der Besuch gelohnt. Auch das anschliessende echte Kaesefondue in einem Restaurant mit Aussicht auf die Piste war echt der Hammer. Nach knapp 2 Monaten nichts als Wueste ein toller Kontrast.&lt;BR&gt;Am Morgen darauf waere eigendlich angesagt gewesen, dass von SONY&lt;IMG src="http://www.tomsride.nethttp://www.tomsride.net/Portals/_default/Smileys/angry.gif" border=0&gt; reparierte Notebook bei der offiziellen Servicestelle abzuholen. Ausser der Antwort, dass dieses Notebook nicht durch eine weltweite Garantie gedeckt ist, wurde in den vergangenen 9 Tagen nichts daran unternommen. Hier ist anzufuegen, dass knapp zwei Wochen zuvor nach rund 15 Mails, einem in die CH eingeschreiben Brief, sowie drei Telefonanrufen die weltweite Garantie fuer 89CHF auf dieses Notebook registriert werden konnte. Verstaendlicherweise war ich komplett #@$# nach dieser Information, dass ich nur noch das unberuehrte Notebook zurueckhaben wollte. Auch dies war dann nicht so einfach... Erst laute 20 Minuten spaeter wurde es mir gegen eine Quittung ausgehaendigt. In der Hoffnung, dass der Herteller das Problem in den naechsten Wochen nun doch noch loesen wird, verzichte ich nun hier auf weitere Kommentare und ausfuehrlichere Beschreibungen...&lt;BR&gt;Am Nachmittag hatte ich die Fahere um 15:00 gebucht nach Iran. Puenktlich konnten im Vorfeld alle noetigen Papiere fuer die Ausfuhr organisiert werden. Um 17:00 oeffnete auch der Passagierschalter. Um 18:00 durfte ich nach weiteren drei Stempeln auch das Moped ins Hafengelaende fahren. Um 20:00 konnte sogar zum Schiff gefahren werden. Weitere 1,5h spaeter durften wir dann auch wirklich auf die Fahere. Irgendwann nachts ging es los, sodass der Kutter am Vormittag in Bandar-e-Abbas anlegte. &lt;BR&gt;Versuche die weiteren Details im naechsten Blog zusammenzufassen. Vorab gesagt: anstrengende 8h und viele Stempel spaeter durften wir dann auch das Hafengelaende verlassen und waren nun offiziell im Iran!&lt;BR&gt;&lt;/P&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/44/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/44/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=44</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Jun 2007 17:45:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=44</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Viele Kilometer durch einsame Wuesten spaeter...</title>
      <description>&lt;P&gt;Liebes Tagebuch...&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;...habe so viel zu erzaehlen aus den vergangenen Tagen und Wochen; viele tolle Eindruecke, imposante Landschaften, geniale Bekanntschaften und unzaehlige hilfsbereite Menschen - das alles im Mittleren Osten! Das Bike und ich sind noch immer wohlauf - streben aber danach nun zuegiger in Richtung Osten zu fahren. &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Sind zwischenzeitlich in Dubai angekommen, nach einem kurzen Halt in Hofuf, Saudi Arabien - der anscheinend groessten Oase der Welt. Wow, was fuer Gegensaetze: Nach rund 400km einsamer, trockener aber enorm heisser Wueste, nun in einer riesen modernen Stadt die taeglich waechst. Das einzig Gemeinsame dieser unterschiedlichen Gegenden ist wohl die Hitze - Temperaturen durch den Tag um die 40-45 Grad sind nun an der Tagesordnung. Was bin ich froh um die geniale Motorradbekleidung. Durch die Lueftungschlitze gelangt der Fahrtwind direkt auf die Haut und laesst den Schweiss sofort verdunsten. Das T-Shirt ist somit immer trocken, trotz den 4 bis 5lt an taeglichem Wasserkonsum (wohlverstanden, fast keine Pinkelpausen :-). Am Abend staunnt man dann aber meist ueber die weisse Salzkruste auf dem Shirt...&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Das erste Mal auf dieser Reise fuhr ich mit der GS nun also durch lange Schluchten mit manchmal absurt designten Wolkenkratzer, entlang von all den Shops mit unbezahlbaren westlichen Nobelguetern, nebst all den anderen bekannten Sehenswuerdigkeiten in Dubai. Hatte heute aber kaum Zeit diese Highlights zu bestaunen, sondern verbrachte den Tag mit Reifen-Abholung am Flughafen (Danke Rondo - hat bestens geklappt!), dem Versuch der Organisation fuer eine Notebook-Reparatur* hier in Dubai, der Organisation des Faher-Tickets fuer die Ueberfahrt nach Iran, dem Besuch bei Bridgestone, sowie bei BMW-Motorrad. Bei letzteren werde ich in in ein paar Tagen den wohl letzten echten Service auf der GS fuer die naechsten rund 80'000km vornehmen koennen - denn diese Marke ist auf dem Markt von Pakistan, Indien, Nepal, etc. wohl kaum mehr anzutreffen. Hier kriege ich auch die vorerst letzten Original Ersatz- und Verschleissteile, bevor die GS und ich dann auf uns selbst gestellt sind.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Fuer die kommenden paar Tage bis zur Verschiffung nach Iran habe ich nun was vor, worauf ich mich schon lange gefreut habe. Die Erkundung des Omans auf dem Motorrad. Habe mir viele Kilometer durchs ganze Land vorgenommen. Bestimmt ist die kalkulierte Zeit von 5-6 Tagen knapp, doch mal sehen was sich daraus machen laesst.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;*: Ja, man mag sich wundern wesshalb es in den letzten Tagen keine Blogupdates und neue Bilder gegeben hat. Der Grund ist relativ einfach. Mein neues Notebook fuer diese Reise hatte bereits vor der Reise einige Macken, wie zufaellige Bluescreens, Betrieb nur mit AC-Adapter, Probleme mit der Tastatur, etc... War nun seit rund 6 Wochen in Kontakt mit dem Hersteller, in der Hoffnung die Probleme koennten in einer Servicestelle entlang der Route behoben werden. Nach einigem Hin und Her hatte ich nun das Versprechen, dass es bei .... in Dubai genuer untersucht und repariert werden koennte. In den letzten paar Wochen traten die Probleme immer haeufiger auf, was ein Arbeiten damit voellig verunmoeglichte. &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Nun liegt mein Notebook mit all den Daten der Reise also bei der Reparaturstelle und ich bin auf fremde Computer angewiesen. Ehrlich gesagt ist die Geschichte mit dem Defekt, dem Hersteller und der Abgabe des Notebooks bei der Servicestelle noch um einiges laenger und interessanter. Hoffe nun aber auf eine fixe Loesung der Probleme innerhalb einer Woche - womit ich auf eine kommende Schilderung der Details dieser Angelegenheit hier verzichten koennte... Bin selbst aeusserst gespannt und bange auf ein funktionierendes Notebook, damit die neuen Bilder und Texte wieder hochgeladen werden koennen.&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;In der Zwischenzeit plaediere ich um Euer Verstaendnis, melde mich wieder bei naechster Gelegenheit.&lt;/P&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/43/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/43/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=43</guid>
      <pubDate>Mon, 28 May 2007 15:33:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=43</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Ein kurzes Hallo aus Saudi!</title>
      <description>&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Nach einem abenteuerlichen
Verlassen von Ägypten bin ich vor ein paar Tagen guten Mutes im lange ersehnten
Saudi Arabien eingetroffen. Das lange Warten auf das Visa hat sich bisher wirklich
gelohnt. Fast wie ein Staatsgast wurde ich bereits am Hafen von einem Regierungsmitarbeiter
empfangen – sodass der ganze Papierkrieg innerhalb weniger Minuten abgewickelt
werden konnte – komplett ohne Kontrollen oder lästige Fragereien. Nach
ausserordentlich interessanten Tagen im Westen des Landes, nahm ich am Mittwoch
die 1050km lange Strecke nach Riyath in Angriff. Habe nun die letzten beiden
Tagen in der Landeshauptstadt verbracht und mache mich schon bald auf weiter in Richtung Osten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Kurz
zusammengefasst war die vergangene Woche eine der wohl Eindrücklichsten und Lehrreichsten
auf der Reise bisher. Viele überaus hilfsbereite, offene und unbeschreiblich freundliche
Saudis habe ich bisher kennen gelernt – eine echt tolle Erfahrung!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Hoffe in
den nächsten Tagen diese Eindrücke im Blog zusammenfassen zu können, wie auch die letzten Schreckensmomente in Ägypten... Seit also gespannt!&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Saudi
Arabien, bisher ein Land mit unerwarteten positiven Impressionen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Melde mich
schon bald wieder…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/42/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/42/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=42</guid>
      <pubDate>Fri, 25 May 2007 21:11:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=42</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Saudi Arabien, olé!</title>
      <description>&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Die rund vierstündige Überfahrt von Hurgada nach Dubba verbrachte ich meist schlafend und wachte erst kurz vorm Andocken in Dubba auf. Kurz vorm Einschlafen las ich noch ein paar Seiten über ein für uns eher unbekanntes Historisches Gelände namens Salam Saleh, rund 300km östlich von Dubba. Wär doch toll das auch noch zu erkunden, nicht? &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Ausser ein paar Hallen und Baracken war vom Hafen nicht viel zu erkennen, denke er wird ausschliesslich für die wenigen Fährverbindungen zu Ägypten verwendet. Da ich als Letzter die Fähre befahren habe, konnte ich sie auch gleich als Erster verlassen. Bein ersten Posten wurde ich gleich gefragt ob ich „Mr. Thomas“ sei. Ein traditionell gekleideter Regierungsmitarbeiter wies sich aus und sagte er habe mich bereits vor zwei Tagen erwartet. Nun geschah alles zügig. Die Stempel waren in wenigen Minuten in Pass und Carnet de Passage, sowie die nötigen lokale Versicherungen wurden kostenlos ausgestellt. Eigentlich musste ich eine detaillierte Routenbeschreibung bereits beim Visaantrag mit abgeben. Doch die Erwähnung von Historischen Attraktion genügte meinem Einreisehelfer, dass gleich für den nächsten Morgen eine Polizeieskorte dahin arrangiert wurde. Auch das beste Hotel im Ort wurde gebucht – die Kosten dafür natürlich von der saudischen Regierung übernommen. Für 20:00 wurde ein komplettes Abendessen ins Zimmer geliefert. Hmmm, an diesen Standart könnte ich mich durchaus gewöhnen… &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Am nächsten Morgen warteten gleich 4 Streifanwagen vor dem Hotel. Keiner der Polizisten sprach aber eine andere Sprache als Arabisch – welchem ich leider noch nicht ganz gewachsen bin. Zur Übersetzung eilte wieder „mein Regierungsmitarbeiter“ heran, mit welchem wir uns dann auf einen Streifenwagen einigten. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=200 alt=TomsRide2510.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2510.jpg" width=149 border=0&gt; Die GS nach der ersten Nacht in Saudi Arabien&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Ja, so als Tourist darf man sich einfach nicht alleine in Saudi bewegen. Die „offizielle“ Angst galt jedoch eher mir, da vor ein paar Monaten in dem Gebiet zwei Franzosen exekutiert vorgefunden wurden. Irgendwie hat die Polizeieskorte aber auch positives an sich. Wie kann man sonst ganz offiziell mit 160 Sachen und Blaulichtbegleitung durch die Wüste brettern? Bei jeder County-Grenze wartete bereits die nächste Polizeibegleitung. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=224 alt=TomsRide2475.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2475.jpg" width=300 border=0&gt; Kein Wort Englisch, aber äusserst freundlich die Polizisten da...&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=224 alt=TomsRide2514.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2514.jpg" width=300 border=0&gt; Bei schöner Landschaft war dies für mich die Gelegenheit wieder mal einige Bilder zu schiessen, ansonsten fuhr ich einfach weiter, die Streifenwagen wechselten dann fliegend während der Fahrt. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Salam Saleh ist so ähnlich zu betrachten wie Petra in Jordanien. Der Unterschied hier ist einfach dass man kein Eintrittsgeld bezahlt, dass keine anderen Touristen zu sehen sind – und dass hier alle in den Fels gemeisselten Prunkstücke rein als Gräber verwendet wurden. In Petra weiss man heute nur von rund einer Stelle, für welchen Zweck sie erbaut wurde. Über die anderen Sehenswürdigkeiten da bestehen ausschliesslich Spekulationen über deren Verwendung. Salam Saleh war vor Errichtung der Schnellstrasse und der Benutzung von Flugzeugen ein wichtiger Rastplatz auf der Pilgerreise von Norden nach Mekkah. In der Antike wurden die damals auf der Pilgerreise verstorbenen Persönlichkeiten in den heute noch eindrücklichen Gräbern begraben. Später diente der Ort als Rastplatz für die per Kamelkaravanne oder Eisenbahn reisenden Pilger. Nebst den Gräbern sind auch nicht allzu alte türkische Bäder, Eisenbahnreparaturhallen, oder Unterkünfte zu bewundern. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=187 alt=TomsRide2573.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2573.jpg" width=250 border=0&gt; &lt;IMG height=187 alt=TomsRide2534.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2534.jpg" width=250 border=0&gt; &lt;IMG height=250 alt=TomsRide2545.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2545.jpg" width=187 border=0&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Aber auch die Landschaft herum ist spektakulär. Habe es zwar selbst noch nicht gesehen, doch das Monument Valley in den USA kann hier vermutlich an Eindrücklichkeit einpacken. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=205 alt=TomsRide2582.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2582.jpg" width=275 border=0&gt; &lt;IMG height=205 alt=TomsRide2491.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2491.jpg" width=275 border=0&gt; Bedingt durch die polizeiliche Begleitung konnte ich leider nicht die Eindrücke mit der Kamera einsammeln, wie ich gerne wollte. Die flache Wüstenlandschaft wird durch hohe skurrile Sandsteinformationen unterbrochen. Einfach toll.&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Gemäss der Strassenkarte lag es nun auf der Hand von da in Richtung Medina zu fahren, um Jeddah zu erreichen. Jaja, genau das Medina, dass für „Ungläubische Nicht-Muslime“ verboten ist. Aber alles kein Problem, hab ja meine Polizei-Begleitung bei mir. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=262 alt=TomsRide2521.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2521.jpg" width=350 border=0&gt; Tolle Gegenden da – nur die Kurven fehlen!&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Kurz vor Eindunkeln wurde ich an der Stadtgrenze an die Medina-Police übergeben. Es ist hierzu erwähnen, dass in meinem Visa einer der Prinzen persönlich erwähnt ist, sowie die von ihm gegründete Institution der Jugendherbergen. Die Botschaft in Kairo erwähnte auch, dass ich mich in Jeddah bei der Jugendherberge melden soll für die Übernachtung. Nun war ich aber in Medina – und die hatten auch eine Jugendherberge. Da angekommen, waren die Verantwortlichen ein wenig überrascht – denn sie waren im Bild dass ich in Saudi bin, mich jedoch noch nicht in Jeddah gemeldet habe. Kurzerhand wurden einige Telefonate vom Herbergenleiter getätigt und es war alles wieder unter Kontrolle. Die Regierung hatte mich nun wieder unter voller Kontrolle. Mir war das eigentlich egal, denn ich hatte ein tolles sechser Zimmer für mich alleine, sowie all die anderen Einrichtungen wie Pool, Tennisplatz, Sporthalle, sowie rund 50 weitere Zimmer bei Bedarf für zur Verfügung – natürlich kostenlos. Am nächsten Morgen beim Auschecken wollte jemand dringend mit mir per Telefon sprechen. Er stellte sich als einer an meinem Projekt interessierter islamischer Prediger vor, der nun unterwegs sei von Mekkah nach Medina, um mich da zu besuchen. Er schreibe selber auch Bücher und möchte gerne mit mir plaudern und mir eines seiner Bücher persönlich übergeben. Also wartete ich eine knappe Stunde, in welcher der Herbergenleiter mir ganz stolz die komplette Infrastruktur vorführte. Die topmoderne Anlage kann bis zu 600 Personen beherbergen, war jedoch nun fast der einige Gast zu dieser Zeit. Sie wird mehr oder weniger ausschliesslich nur in der Pilgerzeit von inländischen und nur männlichen Jugendlichen besucht. Frauen haben da keinen Zutritt – irgendwie schade ;-). &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=149 alt=TomsRide2589.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2589.jpg" width=200 border=0&gt;&lt;/SPAN&gt; Der Heimleiter mit seinen Gefährten vor seinem ganzen Stolz, der Jugendherberge in Medina.&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Nun, der Prediger kam mit seinem Sohn und predigte in sauberem Englisch gleich auf mich ein. In knapp 90 Minuten erfuhr ich viel Neues und Interessantes über den Islamischen Glauben, fühlte mich aber auch fast unter Druck gesetzt gewisse Dinge nachzusagen, die mir nicht so lagen. Es war nicht so einfach ihm beizubringen, dass ich zwar an seinem Glauben interessiert sei, mich aber kaum für irgendeinen Glauben so stark verbunden fühle, diesen zu praktizieren. Das Buch, respektive mehrere, erhielt ich trotzdem, wie auch meinen offiziellen islamischen Namen. Abdul Abbas – wie der Saudi Arabische König. Das eine Buch ist eine Einführung in den Islam, ein weiteres über die Konvertierung von Christentum zum Islam. Der Herbergenleiter, zusammen mit der nun seit 2,5h wartende Polizeieskorte baten ihn dann schliesslich, mich nun gehen zu lassen - was ihnen auch gelang. Zugegeben, ich will ja mehr auch über diesen Glauben erfahren und was dahinter steckt, doch das war nun ein Wenig zu intensiv…&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Zwischen Medina und Jeddah hat eine Eskortenübergabe nicht geklappt, sprich die nächste war nicht bereit. Nach langen Überredungen konnte ich sie überzeugen, mich alleine fahren zu lassen. Juhi, das erste Mal ganz alleine unterwegs mit einem CH-Kennzeichen auf den Strassen von Saudi. Knappe 50km später wurde ich jedoch von einem Polizisten am Strassenrand heran gewunken. Ich tat so, als ob das Winken nicht mir gegolten hätte und fuhr gemütlich weiter. Doch oha, der Polizist stieg in seinen Wagen und benutzte nun nebst dem Blaulicht auch die Sirene um mich zu stoppen. Er schien über meine Anwesenheit in seinem Revier nicht informiert worden zu sein und wollte meinen Pass sehen. Ich wiederum wollte zuerst seinen Ausweis sehen und seinen Namen in meinem Notizbuch notieren. Als ich noch ein Foto von ihm und seinem Wagen schoss, wurde er so wütend, dass ich vermutlich einer Verhaftung nahe stand. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=224 alt=TomsRide2598.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2598.jpg" width=300 border=0&gt; Der hatte definitiv keine Freude an mir…&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Als er dann jedoch mein spezielles Visa sah und er über Funk bei der Zentrale nachfragte, war plötzlich alles in bester Ordnung und benahm sich wie ein bester Freund. Nunja, das war meine erste Erfahrung ohne Eskorte, für die restliche Strecke bis nach Jeddah hatte ich dann wieder eine Begleitung…&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;In Jeddah fuhren wir also gleich wieder zur Jugendherberge, wo ich bereits erwartet wurde. Eine riesen Anlage für bis zu 800Personen, wir waren aber kaum 5 Personen anwesend. Wieder ein grosses sechser Zimmer für mich alleine, sowie einen Pool, zwei Tennisplätze, Fitnessraum, … Wie man mich kennt, konnte ich ganz gut ohne die sportlichen Einrichtungen leben. In Jeddah war auch das alleine Herumfahren mit dem Motorrad fast kein Problem. Zwar wollte ein offizieller Mitarbeiter vom Ministerium für Jugend mich immer mit seinem Jeep begleiten, doch irgendwie schaffte ich es fast immer ihn abzuwimmeln mit allen möglichen Ausreden. Auf der Iranischen Botschaft in Jeddah konnte ich auch mein Visa für die Durchreise durch Iran beantragen, was innerhalb eines Tages ohne Probleme ausgestellt wurde – natürlich mit einem in Kairo organisierten Einladungsschreiben einer iranischen Agentur. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Beim Besuch des Harley Davidson Shops in Jeddah wurde ich auch gleich zur wöchentlichen Ausfahrt durch Jeddah eingeladen tags darauf. Man sagte mir auch, dass es in Jeddah einen BMW-Händler gäbe und versorgte mich neben Kaffe und Donuts auch mit der Handynummer des BMW-Händlers und seiner Adresse. Ich brauchte zwar nichts Besonderes für meine GS, doch kann ein Besuch da zum Plaudern ja nie schaden. Freundlich wurde ich von Faisal, dem Geschäftsführers in Jeddah, empfangen und plauderten zusammen mit seinen anwesenden Kunden über Gott und die Welt, sowie übers Motorradfahren. Wurde später auch zum Abendessen an der Seafront in einem netten Lokal eingeladen. Cool – die Privilegien die man da hat als Weltreisender.&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;***2636*** (Bild kommt noch) Faisal und anwesende Kunden bei BMW-Mottorad in Jeddah&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Am nächsten Tag war dann auch die Ausfahrt mit Harley Davidson angesagt. Die Fahrer wurden in verschieden Gruppen eingeteilt, je nach Erfahrungsgrad. Ich schloss mich den Erfahrenen an, denen die ein Bike schon länger besitzen. Die 10er Gruppe machte sich nördlich auf bis zur Stadtgrenze, damit dann auf den verkehrarmen Strassen die Motoren so richtig aufgedreht werden können. Einige waren wirklich ehrgeizig und dachten dass sie meine bullige GS mit ihren teuer getunten Harleys ohne Weiteres abhängen könnten. Doch weit gefehlt – gemütlich passte ich die Geschwindigkeit ihnen an und fuhr ihnen bei passender Gelegenheit vor. Beim Halt in einem Kaffee erfuhr ich dann, dass ich mir erst dadurch den Respekt vor der „riesen-BMW“ und mir „erkämpfte“. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Hmm, war irgendwie gar nicht so schwer - und ich war nun war ich auch ein Teil der Gruppe. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=187 alt=TomsRide2672.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2672.jpg" width=250 border=0&gt; Irgendwie sind diese Harleyfahrer noch interessant, wie auch die Gespräche die sich da entwickelten. Naja, mir geht es aber beim Motorradfahren nicht darum wer die schnellere Maschine hat, weshalb ich froh war tags darauf den Weg nach Riyath gemütlich unter die Räder zu nehmen. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/46/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/46/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=46</guid>
      <pubDate>Tue, 22 May 2007 20:27:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=46</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Die letzten Tage in Ägypten</title>
      <description>&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Da war doch die Eurovision Show in Helsinki… Auch wir haben sie verfolgt hier in Cairo – und das erst noch auf dem echten SF2, wie es sich gehört! Psst, der Chanel musste zuerst von den Kennern hier gekrackt werden, damit es über Satellit empfangen werden konnte, klappte dann aber bestens. Eigentlich hat mich Tina – eine angehende Dr. im Fachgebiet Geographie und heute angestellt an der AUC – eingeladen für diesen Event bei ihrem Freund zuhause. So kam es, dass wir die Vorausscheidung live und hoch über den Strassen von Kairo unter freiem Himmel mitverfolgen konnten. Zusammen mit ihren Kollegen, einem Amerikaner, einer Französin, drei Ägyptern, sowie Tina als Deutsche und mir als Schweizer waren sozusagen eine neutrale Kommission zur Beurteilung der ausgestrahlten Vorführungen. Von den 28 Teilnehmenden Ländern erkoren wir knappe fünf als nicht schlecht, nebst all den anderen echt miserablen Aufführungen. Und siehe da, gerade eine von diesen fünf machte es in den Final… Hmm – was soll das? Früher war alles besser, nicht? Irgendwie war doch der ganze Event eher peinlich, unter der Vorstellung dass dies Europa repräsentieren soll… Musste mich doch fast ein wenig schämen für Europa! Da gefällt mir doch prompt die lokale Musik hier in den arabischen Ländern noch besser. Denke würde diese sogar noch dem Beitrag von unserem Energy Milk BoBo vorziehen. Interessant waren die Reaktionen der anwesenden Arabern über den Beitrag von Israel: Puusch de Botton… Naja, das Final konnte mir dann getrost gestohlen bleiben. Bin froh gibt es noch Wichtigeres im Leben als solchen Quark…&lt;?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=224 alt=TomsRide2445.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2445.jpg" width=300 border=0&gt; &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Hier floppte gerade unser BoBo…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;In den folgenden Tagen füllte ich meinen Proviant wieder auf für die endlich anstehende Weiterreise durch die Wüsten von Saudi Arabien. Pasta, Reis, sowie Bohnen und Tuna in Dosen. Zusammen mit verschiedenen Gewürzen kann man damit schon einige in der Wüste schmeckende Gerichte zubereiten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Das Fähr-Ticket von Hurgada nach Saudi hatte ich bereits. Die Fähre soll bereits um 08:00 auslaufen, was ein Einchecken um 05:00 mit sich bringt. Übers Internet konnte ich ein Hotel für in Hurgada billige 7 Euro finden, damit ich bereits am Tag zuvor die 550km bis in die Touristenhochburg in Angriff nehmen konnte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Mit Allem arrangiert bleibt also noch das Verabschieden von den in den letzten Wochen gemachten Bekanntschaften. Malek und seinen Arbeitskollegen habe ich ein selbstgekochtes Abendessen versprochen. Auch Jessie, Alex und ihre Kolleginnen haben zugesagt dabei zu sein. Was wäre da nicht passender als ein echtes Mexikanisches Menue? Mit dieser Idee im Kopf machte ich mich also am Tag vor Abreise früh Morgens auf die Suche nach den Zutaten. Als erste (und ehrlich gesagt vorerst auch die einzig mögliche) Anlaufstelle machte ich mich auf den Weg zu Carrefour im Süden Cairos. Man könnte doch denken, da sei alles erhältlich, nicht? Ja, alles ausser die Grundzutaten für Mexikanisches Essen. Von Tortillas, Tacos, oder entsprechenden Gewürzen hat man da noch nie was gehört. Hmmm, was macht man da? Schnellstens auf zum TGI-Fridays Restaurant, etwa 30km weiter westlich am Nil gelegen. Noch vor dem offiziellen Öffnen des Restaurants konnte ich dem Küchenchef rund 40 Tortillas abschwatzen… Nun also wieder zurück in den Carrefour und den Rest zusammenbasteln. Gemüse und Fleisch konnten ohne Probleme organisiert werden. Beiden Gewürzen konnte ich auch mit viel Phantasie was zusammenmischen, dass recht authentisch schmeckte. Da bleibt also noch das Dessert: Zum Glück hatte die Hausbäckerei eine RondoDoge „Manomat“ im Einsatz. So konnte ich mich prompt beim ägyptischen Bäckereileiter einschleimen, sodass ich da selbst rund 4kg „Dänischteig“ herstellen konnte. Zugegeben, es war eher was zwischen Blätter und einem Butter-Croissantteig…&lt;SPAN style="mso-spacerun: yes"&gt;  &lt;/SPAN&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=187 alt=TomsRide953.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide953.jpg" width=250 border=0&gt;&lt;/SPAN&gt; Kenner erkennen sie, eine echte schweizer Manomat 3000 von RondoDoge&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Zurück im Appartement – nach rund 1,5h Rückfahrt – machte ich mich gleich ans Dessert: Apfel-Zimt Jalousie mit „Dänischteig“, mit den Überresten grosse Prussiens. Zur Vorspeise bereitete ich Tomaten-Basilikum-Trutenschinken Tapas. Nebst drei verschiedenen mexikanischen Fleischgerichten, gab es auch zwei Gemüsemix, Tex-Mex Reis und Refried Beans. Muss gestehen, irgendwie ist mir alles pünktlich gelungen. So nach drei Monaten alleine unterwegs zu sein, gönnt ihr mir bestimmt was an Eigenlob, nicht? Es fehlten nun also noch die Gäste… Kurz gesagt kamen statt den erwarteten 11 Personen gerade 5 – und die erst noch mit 1,5h Verspätung. Die Mädels hatten plötzlich kuriose Ausreden und die Arbeitskollegen waren noch bei der Arbeit beschäftigt und tauchten 2 Stunden später auf. Doch der Abend gelang auch so, zwar anders als geplant… &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=149 alt=TomsRide2454.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2454.jpg" width=200 border=0&gt; Nur die Mädels fehlten… &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Malek hatte nun für die kommenden Tage bestimmt genug im Kühlschrank… &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Am nächsten Morgen packte ich gemütlich mein Motorrad und machte mich auf in Richtung Suez auf der eher langweiligen geraden Schnellstrasse. Südlich davon dann folgte die Strasse dem schönen roten Meer mit blauem Wasser. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=224 alt=TomsRide2459.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2459.jpg" width=300 border=0&gt; Mit dem blauen roten Meer im Hintergrund…&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Im Hotel angekommen versuchte mich der Hotelbesitzer zuerst gleich wieder über den Tisch zu ziehen mit einem überhöhten Preis. Aber in den vergangenen sieben Wochen habe ich diesbezüglich viel gelernt und machte es ihm nicht leicht – bis ich schliesslich gewann und nun nur noch knappe 5 Euro bezahlte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Pünktlich um 5:00 fuhr ich beim Eincheck-Schalter am Hafen ein. Bereits hunderte Ägypter haben sich da versammelt, um sich als Passagiere einzuchecken. Ich nutzte mein Privileg als Ausländer und konnte gleich zuvorderst an der Kolonne anstehen. Nachrund 20 Minuten warten zeigte ich dem Beamten hinter der Glasscheibe voller Stolz all meine Papiere, inklusive dem Visa offiziellen Diplomatic-Visit Visa für Saudi. Irgendwie hatte auch er Freude daran, denn er erkannte nach ungläubigem Begutachten dessen auch einen Fehler darauf: Als Art der Einreise stand im Visa „by Air“ statt „by Sea“ – aber natürlich nur auf Arabisch. All meine Bitten mich dennoch reisen zu lassen wurden von Allen hinter der Glasscheibe abgeschmettert. Ausserdem bräuchte man manchmal eine Bestätigung der Polizei, dass auf meiner ägyptischen Nummer keine Bussen vorhanden seien. Es könne aber meist ohne Probleme beim Customs erkauft werden. Naiv wie ich bin, fragte ich doch noch nach dem offiziellen Weg dazu, wobei eich an die TrafficPolice in Hurgada verwiesen wurde. Mal schauen…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Da blieb mir also nichts anderes als mich auf den rund fünfstündigen Rückweg zu machen, nun aber direkt zur Saudi Arabischen Botschaft. Da wurde der Fehler kopfschüttelnd bestätigt und mir ein Schreiben ausgestellt, damit ich auf dem Konsulat direkt beim Konsul vorsprechen konnte. Da angekommen wurde ich zuerst wieder mal zu rund fünf anderen Stellen geschickt, bis mich der Konsul selbst suchen liess – er wurde von der Security avisiert. In seinem noblen Büro waren auch zwei weitere Gäste anwesend, die an meinem Projekt interessiert waren. So kam es, dass ich gleich den Kontakt des Bruders des Einen in die Hände gedrückt bekam. Sobald ich mich vor Hofuf befände, solle ich mich da melden. Seine Familie habe da ein Guesthouse auf einer Farm, wo ich übernachten könne. Kann ja nicht schaden, dachte ich mir damals noch… Das mit der Einreiseart auf dem Visa wurde nun innerhalb weniger Minuten offiziell vom Konsul geändert. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Also machte ich mich wieder mal mehr auf zu Malek’s Appartement, der mich nun nicht so rasch wieder erwartet hatte. Für die Verpflegung war ja gesorgt, der Kühlschrank war noch immer gut gefüllt mit den „mexikanischen Überresten“. Am nächsten Morgen hiess es also wieder mal mehr packen und ab nach Hurgada. Um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden, suchte ich gleich die Traffic Police auf, um die besagte Bescheinigung zu erhalten. Knappe 60 Minuten und vier Polizeistellen weiter fand ich das für diesen Zweck richtige Gerichtsgebäude, dass nun aber geschlossen sei. Es öffne aber wieder um 21:00, ich soll dann nochmals vorbei kommen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Bei der Fahrt wieder in die Stadt wurde ich von einem deutschen Pärchen wild winkend angehalten. Welch Zufall, ich halte an und siehe da – Ralf und Katharina sind Motorradweltreisende auf dem Rückweg nach Deutschland nach der Durchquerung von Amerika und Afrika. Prompt checkte ich auch gleich in ihrem Hotel ein. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;IMG height=187 alt=TomsRide2456.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2456.jpg" width=250 border=0&gt; Eine 650 und 1200GS, sowie meine 1200GS Adv sind nicht so oft zu sehen in Ägypten. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Beim gemeinsamen Abendessen höre ich gespannt ihren Geschichten zu, bin ja selbst noch ein Greenhorn auf meiner eigenen Reise. Anschliessend geht’s wieder zum Gerichtsgebäude, dass nun – siehe da – geöffnet ist. Schade nur, dass die von mir benötigte Abteilung erst am nächsten Morgen um 10:00 wieder öffnet. Wird schon klappen ohne dieses Schei...-Papier dachte ich mir noch…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE-CH style="mso-ansi-language: DE-CH"&gt;Pünktlich um 05:00 stand ich wider auf der Matte fürs Einchecken nach Saudi. Prompt kriegte ich die Boardingkarte, welche mir ermöglichte 2h vor dem nächsten Tor zu warten. 45 Minuten vor geplanter Abreise wurde auch dann auch dieses geöffnet, sodass ich als erster die Ausreiseprozedur in Angriff nehmen konnte. Fahrzeug- und Gepäckkontrolle hier, Gebühr da, Stempel drüben, wieder Gebühren – bis zur letzten Stelle dem Stempel im Carnet de Passage klappte eigentlich alles wie am Schnürchen. Aber siehe da: Das Befürchtete trat ein – die offizielle Bescheinigung vom Gerichtsgebäue ist nun nötig und kann heute auch nicht „erkauft“ werden. Nach insistierendem Einreden auf die anwesenden Beamten konnte ich erreichen, dass der von ihnen ernannte Polizei-„General“ herbeigerufen wird. Ehrfürchtig riefen sie ihn auf dem Handy an. Eine knappe Stundespäter lief er mit seinem „Gefolge“ ein. Auf seinem Ledersessel machte er es sich in seinem Container gemütlich, legte die Füsse auf den Schreibtisch und las zigarettenrauchend die Zeitung. Nach mehreren Versuchen meinerseits Ihn auf meine Anwesenheit aufmerksam zu machen fragte er mich „What you want?“. Ganz ruhig erklärte ich ihm in langsamen sauberen Englisch mein Problem und dass ich nun wirklich auf seine Hilfe angewiesen bin. &lt;/SPAN&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Er blieb cool, sagte „You must not leave today to Saudi!“ und widmete sich wieder seiner Zeitung. Irgendwie war ich mir nicht ganz sicher ob er mein Anliegen verstanden hat, oder ob dies nun seine definitive Antwort war. Also, nochmals ganz von vorne die Geschichte – und prompt absolut dieselbe Antwort. Als ich Geld erwähnte schaute er kurz auf, meldete sich aber gleich nochmals mit der identischen Antwort, nun aber mit dem Zusatz „Go to boat to return your ticket“. Stocksauer machte ich mich mit all den Papieren auf zum Schiff – nicht aber mit der Absicht das Ticket zu annullieren. sondern um Unterstützung zu holen. Nochmals erklärte ich die komplette Geschichte einem anwesenden saudischen Offizier, der gleich den Kapitän zur Hilfe holte. Beide verstanden die Situation nicht wirklich aber wollten mir helfen um jeden Preis. So machten wir uns zu dritt auf zum Hafenverantwortlichen von Hurgada. Auch der stellte sich auf unsere Seite, nahm einen seiner Gehilfen mit und wir marschierten nun zu fünft zurück zum „Polizeigeneral“. Ich selbst blieb nun aber draussen vor dem Container, dafür aber quälten sich zwei der Beamten zusätzlich ins Büro. Habe zwar kein Wort des Gesprochen verstanden, doch es war meist laut. Sechs Personen redeten fast ununterbrochen auf den General ein. Nach rund 10 Minuten kamen die Sechs wieder heraus und erklärten mir, dass nun alles in Ordnung sei. So kriegte ich den für mich wichtigsten Ausreisestempel auch in mein Carnet de Passage, sowie in den Pass. Überglücklich manövrierte ich die GS auf die Fähre und zurrte sie neben rund 10 PKW’s und 5 LKW’s gleich selbst fest. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;IMG height=187 alt=TomsRide2469.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2469.jpg" width=250 border=0&gt; So einsam hat sich meine GS zuvor wohl noch nie gefühlt…&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; &lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Oben im Passagierraum wurde ich vom Personal gleich ins fast leere Erstklass Abteil verwiesen, wo ich mich bei Airconditioning auf einem der Ledersessel gemütlich machte. Kaum abgesessen setzte sich die Fähre auch gleich in Bewegung. Der Kapitän hat sich also selbst bis ein paar Minuten vor dem verspätetenAblegen um mein Anliegen gekümmert – Danke! &lt;/SPAN&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;&lt;/SPAN&gt; 
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN: 0in 0in 0pt"&gt;&lt;SPAN lang=DE&gt;Endlich – langes Bangen fürs Visa, dann die zwei Eincheckversuche, sowie die letzten paar nicht so einfachen Stunden sind vorbei und das sonst fast unmögliche Bereisen von Saudi steht bevor. Bye Bye Egypt – bin überglücklich dieser Bürokratie entweichen zu können!&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/45/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/45/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=45</guid>
      <pubDate>Thu, 17 May 2007 06:46:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=45</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Jabadabadu!!! Ich hab mein Saudi Visa - trallala...</title>
      <description>Gut ausgeschlafen geht’s am Mittwochmorgen zuerst aufs Konsulat von Saudi Arabien. Bei meiner Ankunft werde ich umgehend auf 1:00 Uhr Nachmittags vertröstet – doch so schnell gebe ich hier nicht auf. Auf einem Stapel rund 5m hinter der dicken Glasscheibe entfernt erkenne ich einen roten Pass. Eine Farbe die auf diesen Stapel’s hier kaum anzutreffen ist. Insistierend bleibe ich vor dem Schalter stehen und deute auf meine stolze Entdeckung. Prompt kriege ich mein lange ersehntes Saudi Visa – so zu sagen frisch von der Presse. Sechs Wochen intensives bangen, ohne zu wissen ob ich es schlussendlich kriegen werde. &lt;BR&gt;&lt;BR&gt;&lt;IMG height=187 alt=TomsRide2441.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2441.jpg" width=250 border=0&gt; Nun ist es hier: Ein offizielles Touristenvisa für einen 30tägigen Aufenthalt. &lt;BR&gt;Die sechs Wochen waren eine lange Zeit – und setzte meinen blauäugigen Zeitplan um ganze vier Wochen zurück. Rückblickend kann ich aber auch darüber froh sein – konnte in diesen sechs Wochen auch viel Erleben. Die erste Rundreise nach Sinai und Jordanien war äusserst interessant und abenteuerlich. In der Zweiten in den Süden konnte ich viel über das Land und die Leute lernen. Kriegte sogar was von der ägyptischen Geschichte mit – was sonst nicht wirklich mein Ding ist. &lt;BR&gt;Nun, die Reise kann nun endlich weitergehen. Das Ticket für die Fährüberfahrt habe ich bereits vor zwei Tagen gekauft. Hatte zwei Möglichkeiten. Entweder mit einer normalen Fähre von Safaga nach Dubbah - oder jedoch mit der Fast Ferry direkt von Hurgada nach Dubbah. Da es mir nun nicht schnell genug gehen kann endlich weiterzukommen, entschied ich mich für die ein Wenig teuerer Variante mit dem Schnellboot. &lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Auch mit dem Pakistan Visa war es so eine Sache. Bei den ersten drei Besuchen auf der Pakistanischen Botschaft in Kairo wurde ich jeweils bereits beim Empfang abgewimmelt. Da ich als nicht Ägypter eigentlich das Visa in meinem Heimatland hätte beantragen sollen, wünschte ich entweder den Konsul, oder direkt den Botschafter zu sprechen. Beide waren bei meinen Besuchen aber abwesend oder nicht zu sprechen. Alles war ich zu hören kriegt war „no chance, I am sorry Sir“. Zugegeben, das deprimierte zuerst schon ein wenig – doch so schnell gab ich nicht auf. Also wieder zurück auf die Schweizer Botschaft um Rat fragend. Promt wurde die Pakistanische Botschaft telefonisch direkt von der Schweizer Botschaft angefragt – und siehe da, mit einer Diplomatic Note soll es kein Problem mehr sein. Gegen eine Gebühr wurde auch dieses Schreiben direkt ausgestellt. Zurück bei den Pakistanern, nun der vierte Besuch, wollte man aber davon nichts mehr wissen. Diesmal insistierte ich nun wieder den Konsul direkt zu sprechen, jetzt aber mit Erfolg. Als ich von meinem Vorhaben umfänglich berichtete, war plötzlich alles kein Problem mehr. Normalerweise dauert die Ausstellung des Visas vier Tage, doch ich konnte es bereits am nächsten Morgen früh abholen. Ein Touristenvisa für zweimalige Einreise mit je 15 Tagen. &lt;BR&gt;&lt;IMG height=200 alt=TomsRide2440.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2440.jpg" width=149 border=0&gt; Genau so wie ich es mir wünschte.&lt;BR&gt;Bleibt da noch das Iranische Visa, für welches ich über eine von der iranischen Botschaft empfohlene Agentur ein Einladungsschreiben bestellte. Auf der Webseite dieses Reisebüros in Teheran werben sie einmal für den Service für 25 Euro, auf einer anderen Seite gegen eine Gebühr von 30 Euro. Bei den Zahlungsinformationen per Mail soll das Ganze nun aber 40USD kosten. Bei mehreren Mails versuchte ich gegen dies zu kontern, jedoch ohne Erfolg. Nunja, wenn dafür alles klappt – und ich das Visa wie gewünscht in Jeddah abholen kann bin ich auch mit 40USD zufrieden… wir werden es ja sehen…&lt;BR&gt;In der Zwischenzeit liegt auch ein Visaantrag auf dem Indischen Konsulat hier in Kairo – mit der Hoffnung das Visa noch vor der Abreise einholen zu können. Laut der Lady am Schalter könnte es bis am Montag vor der Abreise sogar klappen.&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Ach ja, meine Plan sieht nun wie folgt aus: Am Dienstagmorgen früh geht’s ab nach Hurgada, damit ich am Mittwochmorgen früh die Fast Ferry nach Saudi erwische. Nach den langen Tagen hier in Kairo ohne konkrete Aussicht auf die Weiterreise- ändert sich nun alles. Habe nun einiges zu tun hier, wie einzukaufen um den Proviant aufzustocken, die Route genauer zu planen, Kontakte in den nächsten Ländern zu knüpfen, ein Packet mit dem nicht mehr Benötigten zurück in die Schweiz zu senden, sich von den Freunden hier zu verabschieden… Ja, plötzlich ein echter „Stress“ – völlig ungewohnt… Dennoch toll, es geht weiter!&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Um diese Zeilen zu schreiben gönnte ich mir ein paar Stunden in einem ruhigen Park im Osten der Stadt. Gleich nach dem Entrichten der Parkinggebühr startete ich den Motor und Päng… wieder hat es den Lufteinlass vom linken Kolbengehäuse gesprengt - genaugleich wie &lt;A href="http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=32"&gt;damals in Libyen&lt;/A&gt;.&lt;BR&gt;&lt;IMG height=149 alt=TomsRide2434.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2434.jpg" width=200 border=0&gt;&lt;BR&gt;Habe zwar das Werkzeug mit dabei, doch das Sackmesser mit der Zange verstaute ich in der Zwischenzeit in meinen „Küchenutensilien“ – was natürlich im Appartement liegt. Also kann die Bride vorerst nur provisorisch montiert werden.&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Bei der Kontrolle der Räder entdeckte etwas Glänzendes auf der Lauffläche des Hinterrades. Ein rund 11mm langer spitziger Nagel steckte im Reifen. Zwar rinnt noch keine Luft heraus, doch befahre ich in den nächsten Tagen ein paar tausend KM in einsamer Wüstengegend – somit nicht gerade eine erfreuliche Entdeckung. &lt;BR&gt;
&lt;DIV align=right&gt;&lt;IMG height=149 alt=TomsRide2437.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2437.jpg" width=200 border=0&gt;&lt;BR&gt;&lt;/DIV&gt;Muss mich wohl nun entscheiden ob ich den Schaden vorerst so belassen will, oder ob ich es vorsorglich reparieren soll… ich lass es Euch wissen im nächsten Blog.&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Hier noch ein paar Impressionen aus dem absolut normalen Verkehr in Kairo…&lt;BR&gt;&lt;IMG height=179 alt=TomsRide2428.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2428.jpg" width=240 border=0&gt; &lt;IMG height=240 alt=TomsRide2433.jpg src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2433.jpg" width=179 border=0&gt;&lt;BR&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/41/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/41/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=41</guid>
      <pubDate>Thu, 10 May 2007 12:47:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=41</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Aus Saudi nichts Neues... Oder?</title>
      <description>Voller Hoffnung auf eine Antwort machte ich mich am Montagmorgen auf den Weg zur Botschaft von Saudi Arabien. Wie könnte es anders sein – werde wieder um zwei Wochen vertröstet. Ich solle mich doch bitte dann nochmals bei Ihnen melden. Man – allein der Gedanke an weitere zwei Wochen in dieser Stadt und dem Land machen mich irgendwie krank. Nun ja, werde meine dritte Rundreise wohl ein wenig ausgeprägter gestallten – geht mir durch den Kopf. Dennoch war dies bisher der grösste emotionale Tiefpunkt auf dieser Reise. Wenn es so weitergeht, wird es allmählich eng mit dem Erreichen von Sibirien vor dem Wintereinbruch.&lt;br&gt;Als ich am Nachmittag in der Stadt einen kurzen Halt einlegte, klingelte komplett unerwartet mein Handy – es war die Nummer der Saudi Arabischen Botschaft. Am anderen Ende meldete sich Essam – mein Kontakt da – und teilt mir mit ich solle am nächsten Tag um 10:00 morgens bei Ihnen auf der Botschaft sein. Sie hätten Bescheid aus Riath. Mehr erfuhr ich trotz fragen nicht in diesem Telefonat. Guten Mutes machte ich mich also am nächsten Morgen auf zur Botschaft. Man mag es kaum glauben, aber ich war einmal pünktlich – nur diesmal Essam nicht, er traf mit einer halben Stunde Verspätung ein. Doch das Warten hat sich gelohnt! „Good News from Saudi!“ –  das Amt für auswärtige Angelegenheiten bewilligte meinen Antrag. Also nichts wie los mit dem Pass und Passfots auf das auf der anderen Nilseite liegenden Konsulat. Dort angekommen, werde ich von allen freundlich begrüsst. Irgendwie scheinen die bereits über den verrückten Motorradfahrer gehört zu haben, der eines der sehr seltenen Visas für Saudi gekriegt hat. Also nochmals ein neues Formular ausfüllen und zusammen mit dem Pass und den Fotos einreichen. Ich kriegte die Anweisung zwei Tage zu warten, am Mittwoch sei dann alles bereit. En shalla… Nun kann ja nicht mehr viel schief gehen rede ich mir ein…&lt;br&gt;Am Abend feiern Malek und ich mit einem alkoholfreien Freez (Partygetränk mit 0,00002% Fruchtanteil und ca. 110% Zucker) auf den Zwischenerfolg für mein Saudi Visa und philosophieren einmal mehr über Gott und die Welt. Das mit der geplanten Rundreise in den Norden lasse ich fallen - das echte Reisen geht  nun weiter!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Am späteren Nachmittag des folgenden Tages war ich bei Steve und seinen Kumpels in der Werkstatt eingeladen. 4 „Jungs“ mit demselben Hobby: OffRoaden in der Wüste von Ägypten. Enthusiastisch erzählen sie von Ihren erlebten Abenteuern auf den LC-4 von KTM; vom Ralley durch die Oasen von upper Egypt, dass sie in den letzten Tagen erfolgreich bestritten haben. Muss gestehen, dass was sie da erzählten möchte ich manchmal auch mal erleben… Einfach durch die Weiten der Wüste zu fahren, ohne auf Strassen und Asphalt angewiesen zu sein. Doch solche Abenteuer kann man nur in einer organisierten Gruppe unternehmen. Irgendwie bin ich jedoch auch heute noch froh in meiner Situation alleine unterwegs zu sein. Nur meine GS und ich, alleine durch die weite Welt – ist doch auch was… Obwohl wir hier alle fanatische Biker sind, wird mir plötzlich klar wie verschieden unsere Welten doch sind… Es liegt nicht an ihren knall-orangen KTM Shirts (oder meinem BMW Shirt) – es ist einfach eine andere Art des Motorraderlebens. Es geht bei meiner Reise nicht darum möglichst die geilsten Dünen auf dem schnellsten Weg zu erklingen oder mit 160 Sachen über die weite Ebene zu donnern – nein, es geht um leben und erleben. Da bin ich doch froh meine schwere, dafür aber äusserst komfortable BMW mit den langlaufenden halbenduro Reifen mit mir zu haben – statt die sportliche LC-4 mit Stollenrädern für den Wüstensand… Somit wird es wohl hier nichts in den nächsten Tagen mit OffRoaden – der Osten ruft, die Reise geht weiter  durch die Wüsten von Saudi Arabien – wenn auch meist auf dem harten Asphalt.&lt;br&gt;Dank den Jungs da können wir prompt passendes Vollsyntetisches Getriebeöl für meine GS organisieren. Einen Liter spezial Öl von Shell mit genau den richtigen Spezifikationen kriege ich hier für knapp CHF 1.90. Geschätzte zehn mal billiger als bei uns… Cool. Also nichts wie los und das alte Öl raus aus dem Getriebe und das neue hinein. Das muss die GS zu schätzen wissen, denn nach nun über 41’000km ist dies der erste Wechsel des Getriebeöls. Bei dieser Gelegenheit werden noch kurz alle Schrauben nachgezogen, diesmal aber mit einem echten Drehmoment Schlüssel – fast wie echt.&lt;br&gt;Den Abend verbringen wir bei Steve und seiner Frau, sowie zwei seiner Kumpels mit ihren Frauen. Ausgezeichnetes Essen; echter englischer Schinken, sowie diverse selbst gemachte Salate, und natürlich kühles Bier draussen auf der Terrasse – was will man da noch mehr. Mehr und mehr Alkohol wird im Laufe des Abends vernichtet, die Gesprächsthemen immer offener. Für mich irgendwie amüsant dem Ganzen zuzuhören – doch bin ich hier in der Runde der Einzige ohne Partner, was mich wieder sentimentaler stimmt. Wie wäre es wohl, wenn Babs (meine verstorbene Freundin) mit von der Partie sein könnte? Wie würde unser Leben heute wohl aussehen? Fragen ohne Antworten. Mein Leben hat sich seit dem Verlust von Babs stark geändert – sehe vieles mit andern Augen. Doch sind es Momente wie diese, die mich verunsichern. Was mach ich hier – wieso tue ich das alles? Wieso lebe ich nicht einfach ein „normales Leben“, gehe meiner Arbeit nach und lebe in glücklicher Zweisamkeit? Vermutlich weil ich dies im Moment kaum könnte. Ich strebe heute danach, neue Lebenserfahrungen zu sammeln, fremde Kulturen zu fühlen um mich selbst wieder zu finden – irgendwann, irgendwo…&lt;br&gt;&lt;br&gt;Übernachten kann ich nach diesem Abend im Gästezimmer – denn zum Zurückfahren fühle ich mich nicht mehr in der Lage – fahre sowieso nur bei 0,0 Promille mit dem Motorrad – gerade in einer Stadt wie Kairo.&lt;br&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/39/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/39/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=39</guid>
      <pubDate>Wed, 09 May 2007 07:40:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=39</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>Noch immer in Kairo…</title>
      <description>Wieder vergingen einige „erholsame“ Tage in Kairo… soweit noch immer ohne Antwort von der Saudi Arabischen Botschaft. Man könnte fast sagen es sei richtig langweilig hier! Und das in einer Stadt wie Kairo?!? Nunja, wie ihr mich in den letzten Wochen bereits kennen gelernt habt, sehnt sich mein Wesen nach Natur und einsamen - aber wilden Eindrücken. Natürlich hat Kairo einiges an Skuriosem und Fremden zu bieten, doch irgendwie reizen mich diese Dinge im Moment eher weniger. Das ägyptische Museum, die verschiedenen Pyramiden, die Märkte und das Stadtleben habe ich bei diesem, wie auch in den letzen Besuchen hier bereits weitgehend auf mich wirken lassen, nebst den nun unzähligen Besuchen auf den ägyptischen bürokratischen Institutionen (Verkehrspolizei, Touristenpolizei, Passbüro, Zollamt, …) oder auf den ausländischen Botschaften. Mehrmals schon habe ich versucht ein Ort der Ruhe zu finden in der Stadt oder in der Umgebung – soweit jedoch ohne Erfolg. Entweder soll man einen hornenden Preis (zumindest für Ausländer) bezahlen für den Eintritt in einen der weinigen Parks oder man wird binnen wenigen Minuten von neugierigen Einheimischen umringt – aus Interesse zum Motorrad. So richtig für sich und in der Natur kann man in dieser Stadt kaum sein. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Somit gestaltete ich ein Alternativprogramm für die letzten paar Tage:&lt;br&gt;Gestern zum Beispiel folgte ich mit Kumpels von Malek – dem Kollegen mit dem Appartement – zum Pool des Nile Hilton Hotels. Klar war es eine tolle Sache wieder mal Schwimmen zu gehen, die Sonne zu geniessen, und inmitten dutzender westlicher biertrinkenden Touristen den Nachmittag zu verweilen. Doch die Hinfahrt alleine war eine Prozedur für sich. 45 Minuten waren wir auf der Suche nach einem Parkplatz fürs Motorrad. Beim Hotel selbst darf man keine Motorräder abstellen, gegenüber auf der anderen Strassenseite war die Polizei gerade damit beschäftigt, falsch parkierte Autos abzuschleppen. Weiter südlich darf man nicht parkieren, weil es im Bereich der amerikanischen Botschaft – und somit alles hermetisch abgeriegelt ist. Also nahm ich meinen letzten Trumpf in dieser Angelegenheit und liess meine nun „guten Kontakte“ der Security vor der Mogamma (Passbüro) spielen. Dank meinen verschiedenen Besuchen bei dieser Institution in den letzten paar Wochen erkannten mich die Sicherheitsbeamten gleich wieder – und liessen mich in der nähe des Haupteingangs am Strassenrand parkieren. Das Ganze erst noch ohne Entgeld – was vermutlich daran lag, dass unzählige Leute den Parkiervorgang beobachteten. Einfach toll, so viele „Freunde“ in dieser Stadt zu haben… Beim Hotel angekommen hatte man die Ehre 110EGP als Eintrittsgeld zum Pool als Nicht-Gast zu bezahlen. Dafür kriegt man aber gleich zwei Badetücher und war dann bereit für den Kampf um einen freien Liegeplatz… Nach rund 1h war auch das geschafft und ich war bereit meinen Körper wieder für einen Sonnenbrand zu opfern… Man gewöhnt sich ja langsam daran… Nein, Spass beiseite – Sonnenbrand gab es keinen mehr!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Vor ein paar Tagen machte ich noch eine interessante Begegnung auf der iranischen Botschaft. Stephen, ein Engländer der seit Monaten hier in Kairo lebt, war mir bei der Informationsbeschaffung auf der rege besuchten Botschaft behilflich. Es stellte sich heraus, dass er zu einer KTM-Clique gehört- mit eigener kleinen aber gut ausgerüsteten Werkstatt und rund zehn LC-4 Maschinen, getrimmt für echte Wüstenabenteuer. Prompt wurde ich auf ein Bier in ihrer Unterkunft eingeladen. Drei ihrer Kollegen sind in diesen Tagen beteiligt an einer 6-Tages Ralley durch die Oasen des Landes. Cool – wer weiss, vielleicht geht’s in nach ihrer Rückkehr in ein paar Tagen auf zu einem Dünenritt mit vielen orangen KTM’s und einer blau-weissen zweizylindrigen GS!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Dann war ich auch noch bei den etwas südlich gelegenen Sakkara Pyramiden... nun, war da, hab ein paar Bilder geschossen - aber sonst konnte mich nicht viel beeindrucken daran. Zugegeben, der Zeitpunkt war ein Wenig bedrückend, da ich ein paar Kilometer zuvor anscheinend ein Stück eines Kunsstoffgurtes überfahren habe. Jedenfalls hat sich das Ding am Hinterrad verfangen und wurde durch die Fahrt aufgeleiert. Brauchte eine knappe Stunde bis die grössten Überreste wieder entfernt werden konnten. Hoffe die End-Antriebseinheit trägt keinen Schaden davon. Es ist ja bereits schon die Zweite. Für die Security bei den Pyramiden war dies jedoch eine gefragte Abwechslung. Wie ich auch wollte, ich konnte sie einfach nicht abwimmeln. Ehrlich gesagt war ich in diesem Moment so verägert über den Umstand des Gurtes, dass ich Ihre bestimmt gut gemeinte Hilfe kaum zu schätzen wusste. Nun ja, Emotionen beherrschen manchmal das Leben, nicht?&lt;br&gt;&lt;img src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2423.jpg" alt="TomsRide2423.jpg" border="0" height="224" width="300"&gt; Die Security beim Entwirren eines Plastikgurtes zwischen der Bremsscheibe und dem Radlager...&lt;br&gt;&lt;br&gt;Habe in der Zwischenzeit auch verschieden Angebote fürs Verschiffen des Bikes bis nach Dubai. Die günstigste Variante ist aber noch zu teuer für mein Budget. Falls das mit dem Saudi Visa nicht klappen sollte, ziehe ich vermutlich die Nordroute durch Jordanien, Syrien, Libanon, wieder Syrien, Türkei und Iran vor. Mit dem Nachteil, dass ich – bedingt durch den Zeitverlust – die Länder Emirate und Oman auslassen werde, dafür aber den kurzen Abstecher nach Libanon in Betracht ziehe. Schade für Oman, aber sonst würde es definitiv eng mit dem Erreichen von Sibiren vor dem Wintereinbruch. Klar, die Route kann ich selbst wählen, kann somit auch den Teil mit Sibiren auslassen. Ist heute aber noch zu früh, die Möglichkeit für diesen Abschnitt fix zu verbauen – dann doch lieber ohne Oman…&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nun, noch sitze ich ja immer noch in Kairo herum. Zurzeit reizt es mich nicht einmal mehr das Haus zu verlassen und in den verrückten Verkehr auf den Strassen Kairos mit dem nie endenden Hupkonzert zu tauchen. &lt;b&gt;Nein, ich will nun hier weg – und zwar richtig und bald - und endlich Weiter in Richtung Osten!&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Um mich wenigstens wieder als Reisender zu fühlen, beabsichtige ich in den nächsten Tagen vorerst eine kleine Rundreise, nun in den Norden des Landes. Alexandria und die weiter östlich führende Mittelmeerküste ist die geplante Destination dieses Ausflugs. Wenn bis dann noch keine Antwort aus Saudi ansteht, wird es wohl Zeit für eine Entscheidung betreffend der Weiterfahrt. En shallah…&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ihr bleibt auf dem Laufenden… Hoffentlich bald wieder mit echten Reise-Berichten, statt mit diesen Stadt-Koller-Berichten &lt;img src="http://www.tomsride.net/Portals/_default/Smileys/bigsmile.gif" border="0"&gt;...&lt;br&gt;</description>
      <link>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/38/language/en-US/Default.aspx</link>
      <comments>http://www.tomsride.net/Blog/tabid/61/EntryID/38/language/en-US/Default.aspx#Comments</comments>
      <guid isPermaLink="true">http://www.tomsride.net/Default.aspx?tabid=61&amp;EntryID=38</guid>
      <pubDate>Sat, 05 May 2007 11:29:00 GMT</pubDate>
      <slash:comments>0</slash:comments>
      <trackback:ping>http://www.tomsride.net/DesktopModules/Blog/Trackback.aspx?id=38</trackback:ping>
    </item>
    <item>
      <title>"Erster Geburtstag" meines nun besten Kumpels...</title>
      <description>Heute ist der erste Mai – „der Tag der Arbeit“ denken jetzt wohl die meisten… Doch nicht nur das! &lt;b&gt;Viel wichtiger ist, es ist der erste Geburtstag meiner GS!&lt;/b&gt; OK, jetzt wollen wir ja nicht übertreiben… dennoch lag der heutige Tag ganz im Zeichen meines Kumpels. &lt;br&gt;Wie es sich gehört zum Geburtstag eines echten Motorrades kriegte es einen Ölwechsel, einen neuen Ölfilter, einen neuen Luftfilter, vier nagelneue Zündkerzen, neues Öl im Endantrieb, sowie tip top eingestellte Ventilspiele auf beiden Seiten. Man kann fast sagen ein echte Service-Inspektion, und das mitten in Kairo bei einem Honda und Yamaha Händler, ganz in der Nähe meiner Unterkunft.&lt;br&gt;&lt;img src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2418.jpg" alt="TomsRide2418.jpg" border="0" height="188" width="252"&gt; &lt;img src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2416.jpg" alt="TomsRide2416.jpg" border="0" height="188" width="252"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zugegeben, diese Inspektion wird normalerweise alle 20’000km bei einem BMW-Händler gemacht. Mit nun bereits 40’777km auf dem Tacho war dies nun sowieso seit knapp tausend km überfällig. Und BMW-Motorräder gibt es ja in ganz Ägypten eh keine mehr, deshalb das ganze bei der sehr hilfsbereiten „Konkurrenz“. &lt;br&gt;&lt;img src="http://www.tomsride.net/Portals/0/Pictures_Blog/TomsRide2420.jpg" alt="TomsRide2420.jpg" border="0" height="262" width="350"&gt;&lt;br&gt;Doch ehrlich gesagt, bin ich froh konnte ich die nötigen Arbeiten selbst durchführen und war bis auf das frische Motorenöl und ein paar Spezialwerkzeuge komplett autonom. Die Jungs da kennen sich zwar mit Motorrädern und dergleichen bestens aus, doch fehlte das Zutrauen meinerseits, hätte ich sie alleine machen lassen. Es geht hier ja nicht um irgendein Motorrad… sondern um mein Haus, mein Taxi, mein Boot, mein Kamel, manchmal sogar meine Freundin- es ist mein bester Kumpel schlechthin für voraussichtlich die nächsten paar Monate, respektive Jahre! Ohne mein Gefährt ginge die Reise nicht weiter. Hier ein grosses Dankeschön an Dich - liebes Moped! Hast mich bisher noch nie im Stich gelassen! Hoffe dass ich dies auch am Ende der Reise sagen kann, schätzungsweise rund 100’000km oder sogar noch mehr später.&lt;br&gt;Wie man soeben lesen konnte, haben wir zwei im vergangenen Jahr eine echte Beziehung aufbauen können … Wir haben auch viel erlebt; Länder wie die Schweiz, Deutschland, Belgien, Frankreich, England, Wales, Italien, Österreich, Spanien, Portugal, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten und Jordanien wurden in den letzten knapp 41’000km und 12 Monaten erkundet. Echte Pannen gab es bisher keine – bis auf ein paar wenige Kleinigkeiten hie und da (werde bestimmt später mal darüber berichten, wenn BMW informiert ist…). Als Reisender kann man da aber getrost drüber hinwegschauen – man kennt sich nun ja schon ein ganzes Jahr.&lt;br&gt;&lt;br&gt;An dieser Stelle könnte ich ja mal ein paar Worte über die technische Statistik verlieren:&lt;br&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Stand 1. Mai 2007&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;br&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kilometerstand: &lt;i&gt;40’777km&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anzahl Hinterreifen: &lt;i&gt;jetzt Nummer 4&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anzahl Vorderreifen: &lt;i&gt;jetzt Nummer 2&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anzahl Set Bremsbeläge vorne: &lt;i&gt;immer noch an der Nr. 2&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anzahl Set Bremsbeläge hinten: &lt;i&gt;bereits 5 verbaut&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anzahl Endantriebe: &lt;i&gt;es nagt am zweiten…&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anzahl Motoren-Ölwechsel: &lt;i&gt;3&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anzahl Endantrieb-Ölwechsel: &lt;i&gt;4&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Geschätzte Liter Benzin: &lt;i&gt;2500lt Bleifrei (von Oktanzahl 80 – 98)&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Geschätzte Anzahl Tankstopps: &lt;i&gt;110&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Verschleiss Motorenöl: &lt;i&gt;ca. 6dl&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anzahl Stürze: &lt;i&gt;fast Null… bis auf zwei-drei Ableger im Stillstand&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kilometer seit Start von TomsRide am 24. Februar 2007: &lt;i&gt;18’522km in 9 Wochen, davon rund 1’000km nicht auf Asphalt&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Es ist geplant ein Abschnitt Technische Statistik dieser Reise auf www.tomsride.net aufzuschalten, doch braucht es dazu noch ein paar Kilometer mehr, um eine interessante Statistik zu liefern… en shallah…&lt;br&gt;&lt;br&gt;Was sonst noch so passiert ist in den letzten paar Tagen: Eigentlich nicht viel, hab wieder viel Zeit auf den Strassen von Kairo verbracht um diverse Fähragenturen (Hurgada –Duba) und Botschaften abzuklappern… Ist echt ein Problem als bekennender Spätaufsteher, denn die meisten Botschaften sind nur vormittags geöffnet. Ausserdem komme ich ohne Bericht aus Saudi nicht viel weiter. Für die nächsten Visas der Länder Iran, Pakistan un